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FSV Gütersloh belohnt sich für die lange Fahrt

veröffentlicht um 04.04.2017, 14:28 von FSV Redakteur   [ aktualisiert 13.05.2017, 00:48 von Fsv Redakteur ]
4:2-Sieg in der Hauptstadt +++ FSV Gütersloh schlägt Union Berlin auch in der Höhe verdient und belegt mit 25 Punkten 
den fünften Tabellenplatz +++ Trainerin Britta Hainke zufrieden mit dem Auftritt ihrer Spielerinnen

Die weite Anreise hat sich gelohnt: Mit einem 4:2-Auswärtssieg im Gepäck trat Frauen-Zweitligist FSV Gütersloh die Heimreise an. Auf den etwa 400 Kilometern zwischen Berlin und Rheda-Wiedenbrück hatten die Spielerinnen genug Zeit, den Erfolg über Union Berlin zu feiern und Trainerin Britta Hainke die Möglichkeit, die spannenden 90 Minuten in der Hauptstadt zu analysieren. „Wir haben das Spiel absolut verdient gewonnen, weil wir die Berliner über die komplette Spielzeit im Griff hatten“, sagte Hainke. Schon nach 15 Minuten konnte der FSV das Führungstor bejubeln. Eine eingeübte Freistoßvariante fand den Weg zu Marie Pollmann. Die Spielführerin – schon im Spiel gegen Henstedt-Ulzburg Dreh- und Angelpunkt der Gütersloherinnen – köpfte den Ball unhaltbar ins Tor. „Danach kassieren wir zwei unglückliche Gegentore und gehen mit einem 1:2-Rückstand in die Kabine“, erklärte Hainke und sprach von einem „unverdienten Zwischenstand“, da die Tore nicht herausgespielt sondern durch individuelle Fehler begünstigt wurden . Das 1:1 (26.) resultierte aus einem Freistoß, den FSV-Torhüterin Sarah Rosemarie Rolle schlussendlich ins eigene Tor bugsierte, und auch dem 2:1 durch Marie Weidt (39.) ging eine Standardsituation voraus.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Gütersloherinnen weiter auf. Brigitta Schmücker sorgte zunächst für den Ausgleichstreffer (63.), ehe Melanie Ott (72.) und Magdalena Richter (84.) den auch in der Höhe verdienten Sieg rausschossen. „Im Endeffekt wäre sogar noch mehr drin gewesen. Wir haben viele gute Bälle und unseren Gegner dauerhaft unter Druck setzen können“, sagte Hainke. Vor allem die Umstellung, die die Trainerin im zweiten Durchgang vorgenommen hat, habe Früchte getragen. „Ich habe Melanie Ott aus der Innenverteidigung nach vorne gezogen. Das hat unserem Spiel gut getan.“
Zuschauer: 82 

Tore: 0:1 Marie Pollmann (14.), 1:1 (26. Eigentor), 2:1 Marie Weidt (39.), 2:2 Brigitta Schmücker (63.), 2:3 Melanie Ott (72.), 2:4 Magdalena Richter (84.) ( Quelle:Fupa)
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