1.Mannschaft | Stolze Niederlage in irrem Pokalfight

veröffentlicht um 22.12.2014, 08:37 von FSV Redakteur   [ aktualisiert 01.04.2015, 03:27 von Fsv Redakteur ]

22.12.2014: "FSV Gütersloh verliert Viertelfinale beim SC Freiburg trotz 3:0-Führung mit 3:7

Gütersloh. Die Sensation lag in der Luft, sie lag sogar schon in der Hand des FSV Gütersloh - doch dann konnten die Fußballerinnen sie nicht festhalten. Nach einer spektakulären 3:0-Halbzeitführung verlor der Zweitligist das Viertelfinale im DFB-Pokal beim Bundesligisten SC Freiburg in der Verlängerung einer irren Partie noch mit 3:7. "Alle sind geknickt, viele haben eine Träne verdrückt", schilderte Trainer Ralf Lietz die Stimmung nach dem Abpfiff im Möslestadion, das sein Team nach einem riesigem Fight dennoch mit großem Stolz verließ.

Zur Pause hatte der Tabellenfünfte der 2. Liga den Siebten des Oberhauses am Rande einer Niederlage, weil er ihn mit einem perfekt umgesetzten taktischen Konzept überraschte. Statt wie ganz bewusst irreleitend angekündigt mit einer massierten Defensive agierte der FSV vom Anpfiff an mit einer frechen Offensive. "Die Abwehr ist der Schwachpunkt dieser Mannschaft", hatte Lietz erkannt und seinen Spielerinnen auf Videos gezeigt. Prompt stellten die den Favoriten mit aggressivem Pressing, schnellem Umschaltspiel und Diagonalbällen auf die Flügel immer wieder vor unlösbare Probleme. Ein Schuss von Rechtsaußen Shpresa Aradini (18.), ein Kopfball von Marie Pollmann nach einer Posdorfer Ecke (20.) und ein toller Heber von Nina Ehegötz aus gut 25 Metern (33.) machten dem FSV und den knapp 30 Anhängern Hoffnung auf das Erreichen des Halbfinals und dem Präsidenten Sebastian Kmoch auf die damit verbundene Prämie in Höhe von 16.000 Euro. Lietz’ Kollege Dietmar Sehrig sah sich dagegen mit "Trainer raus"-Rufen konfrontiert.

Obwohl die Marschroute zur Pause nicht geändert wurde, ließen sich die Gütersloherinnen zu Beginn der 2. Halbzeit tiefer fallen. "Damit haben wir Räume preisgegeben", musste Ralf Lietz mitansehen, wie der SC Freiburg besser ins Spiel kam. Konnte der FSV-Coach mit dem 1:3-Anschlusstreffer durch einen Elfmeter von Juliane Maier nach einem klaren Foul von Lena Lückel an Lena Petermann (47.) noch leben, brachte ihn das 2:3 von Maier (59.), ebenfalls per Strafstoß erzielt, auf die Palme: "Das Foul von Wiebke Tepe gegen Sara Däbritz war eindeutig vor dem Strafraum. Diese Entscheidung war spielentscheidend." Lietz war über Schiedsrichterin Christine Baitinger umso verärgerter, als sie zwei Minuten zuvor ein Handspiel der Freiburger Torhüterin Laura Benkarth außerhalb des Strafraums nicht mit Freistoß und Roter Karte geahndet hatte. Obwohl sich der FSV nach Kräften wehrte und sich mit Herz und Leidenschaft dem immer größere werdenden Druck des Bundesligisten entgegenwarf, musste er in der 76. Minute das 3:3 durch Sylvia Arnold hinnehmen.

Das Schicksal des Außenseiters in der Verlängerung war besiegelt, als Freiburg in der 101. Minute durch Lena Petermann mit 4:3 in Führung ging. Ausgerechnet die ansonsten herausragende Torhüterin Vivien Brandt war bei einem Abschlag weggerutscht, und der Ball landete direkt bei Petermann. Als Marie Pollmann, deren Tor zum vermeintlichen 4:4 wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt wurde, nach 106 Minuten zurecht mit Gelb-Rot vom Platz musste, war es endgültig um die Gäste geschehen. In Unterzahl glückte sogar die Schadenbegrenzung nicht mehr."

Quelle: nw.de (Wolfgang Temme)
Foto: Patrick Seeger

1.Mannschaft | Ralf Lietz hört am Saisonende auf

veröffentlicht um 22.12.2014, 08:29 von FSV Redakteur   [ aktualisiert 01.04.2015, 03:26 von Fsv Redakteur ]

22.12.2014: "FSV Gütersloh: Zweitligist muss sich einen neuen Trainer suchen

Gütersloh (wot). Die Stimmung im Bus des FSV Gütersloh auf der Rückreise von Freiburg war wegen der vorausgegangenen Achterbahnfahrt der Gefühle ohnehin speziell. Sie wurde noch emotionaler, als Ralf Lietz zum Mikrofon griff. Der Trainer teilte der Mannschaft seinen schon vorher gefassten Entschluss mit, nicht über das Saisonende hinaus beim FSV Gütersloh zu beleiben. Am Abend vorher hatte er mit dem 1. Vorsitzenden Sebastian Kmoch den Zeitpunkt der Ankündigung besprochen.

Nach dann zwei Jahren sieht der 48-Jährige seine Aufgabe beim FSV, die in einem nachhaltigen Neuaufbau nach dem Abstieg aus der Bundesliga bestand, als erledigt an. "Wir haben eine neue Mannschaft geformt und eine Menge auf den Weg gebracht", erklärte Lietz: "Jetzt muss der nächste Schritt getan und neue Impulse gesetzt werden." Das trifft auch auf ihn selbst zu. Der in Lipperode lebende Fußballtrainer, der früher schon einmal interimsweise die Männer des SV Lippstadt in der Oberliga trainierte, möchte frei sein für neue Aufgaben und Herausforderungen.

"Ich hänge am FSV", machte Lietz deutlich, dass ihm sein erstes Engagement im hochklassigen Frauenfußball zu einer Herzensangelegenheit wurde. Vor allem der enorme persönliche Einsatz der Spielerinnen und der Teamgeist beeindrucken ihn: "Ich kann jedem, der das hier übernimmt, nur zu dieser tollen Mannschaft gratulieren." Zwar gab es im Verein auch Reibungspunkte. Aber Lietz besteht darauf: "Dass ich im Sommer aufhöre, hat nichts mit irgendwelchen Disharmonien zu tun."

Da die Personalie intern schon länger bekannt war, konnte Michael Horstkötter bereits seine Fühler nach potenziellen Nachfolgern ausstrecken. "Es gibt mehrere Kandidaten", sagt er. Der nicht mit nach Freiburg gereiste FSV-Geschäftsführer stellt bei dem Ausscheiden das Positive heraus: "Erstmals haben wir im Viertelfinale ein Tor geschossen - und sogar gleich drei""

Quelle: nw.de (Wolfgang Temme)
Foto: Neue Westfälische

1.Mannschaft | Sensation im Visier

veröffentlicht um 19.12.2014, 21:52 von FSV Redakteur   [ aktualisiert 01.04.2015, 03:26 von Fsv Redakteur ]

20.12.2014: "Frauen des FSV Gütersloh beim SC Freiburg

Gütersloh. Ralf Lietz ist sich sicher: "Auf der Rückfahrt findet im Bus Party statt." Der Trainer des FSV Gütersloh sagt damit lediglich eine gebührende Abschlussfeier voraus, nicht aber unbedingt einen Sieg im letzten Spiel des Jahres. In das geht sein Team nämlich als krasser Außenseiter: Die Zweitligafußballerinnen des FSV treten am Sonntag im Viertelfinale des DFB-Pokalwettbewerbs beim Bundesligisten SC Freiburg an. "Wir haben nichts zu verlieren", sieht Lietz die Gütersloherinnen in einer vorteilhaften mentalen Position.

Schon zum vierten Mal in der erst sechsten Saison nach der Vereinsgründung hat der FSV Gütersloh die Runde der letzten acht erreicht (siehe Chronik). Noch nie aber hat ein FSV-Team im Viertelfinale ein Tor geschossen, mithin also noch nie das Halbfinale erreicht. Dass das aktuelle Team von Ralf Lietz zu besonderen Premieren fähig ist, hat es allerdings im Achtelfinale bewiesen, als der FSV mit dem 1:0 bei der SGS Essen erstmals einen Bundesligisten bezwang. Finanziell würde sich ein Erfolg in Freiburg in vergleichsweise bescheidenem Ausmaß lohnen: Schüttete der DFB für die Teilnahme an den ersten beiden Runden jeweils 2.500 Euro, für den Einzug ins Achtelfinale 4.000 Euro und für die Teilnahme am Viertelfinale 12.000 Euro aus, wäre der Einzug ins Halbfinale noch einmal 16.000 Euro wert.

Ans Geld werden die Gütersloher Fußballerinnen aber bestimmt nicht denken, wenn sie am Sonntag ab 11 Uhr auf dem Rasen im Möslestadion um die Sensation kämpfen. Alles spricht dafür, dass sie es mit der gleichen Strategie versuchen wie in Essen, wo ein stark defensiv ausgerichtetes 4:4:2-System die Grundlage für den Erfolg legte. "Damit sind wir sehr gut gefahren", sagt Ralf Lietz und fordert für die erneute Herausforderung: "Wir müssen die Räume sehr eng machen und auf Konter hoffen."

Geschwächt wäre das Defensivkonzept, wenn Innenverteidigerin Lena Lückel wie in den letzten Punktsspielen wegen ihrer Kniebeschwerden ausfällt. Bis gestern gab die 19-Jährige kein grünes Licht. Sie wird am Samstag um 10 Uhr aber auf jeden Fall mit in den Bus steigen, denn der FSV nimmt wegen des besonderen Charakters der Partie den gesamten Kader von 19 Spielerinnen mit nach Freiburg - inklusive der ebenfalls nicht spielfähigen Frederike Kempe und Melanie Ott. Nach einem Besuch des Freiburger Weihnachtsmarkts am Samstagabend sollen dann am vierten Advent in Anwesenheit von "Präsident" Sebastian Kmoch und Delegationsleiter Daniel Lubsch im übertragenen Sinn alle Kerzen brennen.

Aber auch der SC Freiburg brennt aufs Weiterkommen. "Wir werden Gütersloh ernst nehmen. Wenn wir sie unterschätzen, werden wir große Probleme bekommen", kündigte Torhüterin Laura Benkarth an. Während im Pokalwettbewerb zum dritten Mal in Folge der Einzug ins Halbfinale winkt, lief es in der Liga zuletzt nicht besonders gut. Nach vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen belegt das Team von Trainer Dietmar Sehrig mit dem schlechten Torverhältnis von 17:35 den 7. Platz."

Quelle: nw.de (Wolfgang Temme)
Foto: Henrik Martinschledde

3.Mannschaft | Mangelnde Chancenverwertung sorgt für Vorrundenaus

veröffentlicht um 18.12.2014, 12:53 von FSV Redakteur   [ aktualisiert 01.04.2015, 03:25 von Fsv Redakteur ]

18.12.2014: Mit 8 Spielerinnen machte unsere Dritte sich am Sonntag auf nach Höxter in die Bielenberghalle, um das Erste von drei Hallenturnieren zu spielen. Mit der SG Kemnade-Eschershausen wartete ein Gegner auf Augenhöhe auf unsere Kreisliga Kickerinnen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich nennenswerte Chancen erarbeiten, sodass weder FSV Torhüterin Stefanie Hepp, noch die gegnerische Torhüterin eingreifen musste. Trotzdem waren unsere Frauen zufrieden mit ihrer ersten Leistung, da so vorher noch nie zusammengespielt wurde.

Optimistisch ging es ins zweite Spiel gegen den SV Bökendorf II. Hier hätte die Truppe eigentlich mindestens 3:0 gewinnen müssen, doch konnten die zahlreichen Chancen nicht in Tore umgemünzt werden. Zu wenig war die Mannschaft von Carsten Kemner eingespielt und präsentierte sich noch nicht als Team.

Nachdem Kristina Esen nach einem Foulneunmeter den FSV 1:0 in Führung bringen konnte, handelte Stefanie Hepp kurz vor Schluss im Tor etwas zu nervös. Beim Versuch einen Ball zu klären, traf sie ihre eigene Mitspielerin, von wo aus der Ball zurück ins eigene Tor prallte. "Das war echt ein bisschen Pech für uns und ist schon etwas ärgerlich, aber niemand macht Steffi einen Vorwurf", so der Trainer Carsten Kemner nach dem Spiel.

Im dritten Spiel machte das Team es dann besser und gewann gegen den FC Lippe-Detmold mit 3:0. Der Gegner im letzten Vorrundenspiel hieß SV 03 Geseke und hatte bis dahin alles gewonnen. Trotzdem konnte unser Team relativ schnell 1:0 in Führung gehen, versäumte es allerdings durch ungenügender Absprache und schlechtem Zusammenspiel auf 2:0 zu erhöhen. Das Team aus Geseke hielt weiter dagegen und kam wenige Minuten später zum 1:1 Ausgleich.

Zwar fuhr unsere Mannschaft am Ende der Vorrunde mit nur einem Sieg nach Hause, musste allerdings auch keine Niederlage einstecken, sodass die Truppe im Großen und Ganzen zufrieden mit dem ersten Turnier sein dürfte.
Am kommenden Samstag spielt unsere Dritte ab 13.00 Uhr beim Hallenturnier in Dissen mit.

Foto: Phönix Höxter

Jugend | Erfolgreicher Start in die Hallensaison

veröffentlicht um 18.12.2014, 12:41 von FSV Redakteur   [ aktualisiert 01.04.2015, 03:23 von Fsv Redakteur ]

18.12.2014: "Wir singen rot, wir singen weiß, wir singen rot, weiß, FSV!". Gänsehautfeeling am Sonntag in der Bielenberghalle in Höxter. Während die B- und C2 Mädels oben auf der Tribüne mit lauten Anfeuerungsrufen alles gaben, kämpften unten auf dem Feld die D-Juniorinnen im Finale um den Turniersieg.

Angespornt von den anderen Teams, gewannen unsere Jüngsten das Endspiel gegen den Delbrücker SC mit 2:0. Zuvor marschierte das Team von Trainerin Alice Kunka souverän durch die Vorrunde und konnte mit drei Siegen, einem Unentschieden und ohne Gegentor das Halbfinale erreichen. Auch hier gewannen unsere Girls gegen die Gastgebermannschaft Phönix Höxter mit 4:0. Im Endspiel sorgten dann Melissa Aygül, mit einem sehenswerten Treffer ins linke Eck, und Natalie Mai für den Turniersieg. Stolz ließen sich unsere "Kleinen" von den größeren FSV Mädels und den Eltern für ihre Leistung feiern. Diese ließen sich nicht lumpen und spulten von Humba bis Welle das ganze Programm ab.

Doch nicht nur unsere D-Juniorinnen starteten erfolgreich in die Hallensaison. Die C2 von Theresa Supe kam ebenfalls ungeschlagen durch die Vorrunde und kämpfte im Halbfinale gegen den Delbrücker SC. Ein kleiner Kampf war es wirklich, denn bereits nach wenigen Minuten mussten unsere FSV Kickerinnen gegen einen 1:0 Rückstand anlaufen. Melissa Schiano sorgte mit ihrem Tor zum 1:1 Ausgleich für großen Jubel auf der Tribüne. Maria Iliadou erhöhte auf 2:1, dass sogleich den Endstand und den Einzug ins Finale markierte. Im Finale musste die Truppe sich dann leider knapp mit 1:0 gegen den SC Bielefeld geschlagen geben. Trainerin Theresa Supe war dennoch zufrieden mit ihrer Truppe: "Wir haben heute gut gespielt und schon guten Fußball gezeigt. Schade, dass wir am Ende so knapp verloren haben, aber es hat trotzdem allen viel Spaß gemacht."

Den Abschluss bildete die B2, die es der D nachmachte und ebenfalls den ersten Platz erreichte. Allerdings musste die Truppe von Trainer Marcus Blotenberg im Finale ein wenig mehr zittern. Gegen den einzigen weiteren Bezirksligisten im Turnier lautete der Endstand nach 9 Minuten Spielzeit 0:0, sodass es zu einem Neunmeterschießen kam. Trotz einiger Fehlschüsse behielten unsere Mädels die Nerven und konnten am Ende als Sieger vom Platz gehen. "Ich bin richtig stolz auf meine Mädchen und freue mich für die Mannschaft über diesen Turniersieg. Das haben sich alle verdient", so Trainer Marcus Blotenberg.

Auch D-Juniorinnen Trainerin Alice Kunka ist zufrieden mit dem gesamten Turniertag: "Der Tag heute war eine runde Sache und wir haben uns nicht nur als Einzelteams gut präsentiert, sondern auch als Gesamtverein eine Einheit dargestellt. Es war schön mit anzusehen, wie die drei Mannschaften sich gegenseitig unterstützt haben."

Foto: Phönix Höxter

C | C2 baut Tabellenführung weiter aus

veröffentlicht um 18.12.2014, 12:26 von FSV Redakteur   [ aktualisiert 01.04.2015, 03:23 von Fsv Redakteur ]

18.12.2014: Ohne eine Auswechselspielerin waren die Voraussetzungen für das letzte Spiel vor der Winterpause nicht optimal.

Zusätzlich war noch unsere Trainerin Theresa krank, sodass Co-Trainer Maik Boschke die Verantwortung übernahm.

Es dauerte bis zur 7. Minute, bis unsere C2 das Abwehrbollwerk der Gegnerinnen bezwingen konnte. Melissa Schiano setzte sich gegen drei Abwehrspielerinnen gekonnt durch und erzielte das 0:1. Danach spielte sich unsere Mannschaft, angetrieben durch Mittelfeldmotor und Ideengeberin, Milena Schlüter in einen Spielrausch. Bis zur Halbzeit konnte das Team durch weitere 4 Tore von Melissa Schiano Juliette Landwehr, Ronja Scheiwe, Anna Becker und Maria Illiadou auf 0:9 erhöhen.

Da D-Juniorinnen Torhüterin Franka Leweling im Tor eine Verletzung an ihrem Daumen hatte und auch mal andere Spielerinnen vorne spielen sollten, wurde die Mannschaft in der zweiten Halbzeit komplett umgestellt.

Nach einem Eckball und Durcheinander in der Abwehr haben die Girls den Gegnerinnen so zum ersten Meisterschaftstor verholfen.

Da es das erste Gegentor für unsere Truppe war, ärgerte sich Stammtorhüterin Khira Boschke, die aufgrund einer Grippe nicht spielen konnte, sehr.

Torhüterin Ronja Scheiwe, die zwischenzeitig zur Torfrau wurde, war jedochmachtlos, da ihr die Sicht versperrt wurde. Es dauerte aufgrund der Umstellungen bis zur 57. Minute bis unsere Kickerinnen durch Melissa Schiano auf 1:10 erhöhen konnten.

Jetzt war der Bann gebrochen und die Mannschaft erzielte innerhalb der restlichen 13 Minuten durch Lieselotte Schneider, nochmals Melissa Schiano, einem Eigentor, Maria Illiadou und Anna Becker die Tore zum 1:15 Sieg.

Trainerin Theresa Supe meldete sich per Video-Botschaft an die siegreichen Mädels. "Ich habe gefühlte hundertmal auf mein Handy geschaut, um keine wichtige Nachricht zu verpassen. Ihr seid ein tolles Team und das ist ein sehr gutes Ergebnis vor der Winterpause", lobte Supe ihre Mädels.

Zur Winterpause hin stehen die C2 Younsters sehr gut dar. Mit 18 Punkten und somit doppelt so viele Punkte wie der Tabellenzweite SW Marienfeld, haben sich die FSV Kickerinnen deutlich an die Spitze abgesetzt.

Jetzt ist Pause an gesagt und am 03.01, beim eigenen Hallenturnier geht es wieder los.
Das Trainerteam und die Mädels wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Foto: Alice Kunka

C | Siegesserie der C1 endet in der Tönnies Arena

veröffentlicht um 18.12.2014, 10:17 von FSV Redakteur   [ aktualisiert 01.04.2015, 03:22 von Fsv Redakteur ]

18.12.2014: Das jede Serie einmal endet, musste nun auch die C1 von Lucas Voßkuhl schmerzhaft feststellen. In der Tönnies Arena konnten die Mädchen des FSV Gütersloh die Niederlage am vergangenen Samstag nicht abwenden und verloren mit 0:3 (0:0).

Durch einige Ausfälle bekamen heute mit Jody Heitmeier und Sarah Rodermund zwei sehr junge Spielerinnen Einsatzminuten bei der C1 und beide machten ihren Job richtig ordentlich. Individuelle Fehler sorgten dann für den 0:1 und 0:2 Rückstand, dass 3:0 fiel dann nach einem Konter und entschied das Spiel dann in der zweiten Hälfte für BW Gütersloh.

"Ich bin mit der Leistung der Mädels heute grundsätzlich zufrieden, wir mussten auf einige Stammspielerinnen verzichten und konnten dies nicht gänzlich kompensieren. Die Tore 1 und 2 fallen nach individuellen Fehlern, das kann passieren. Das 0:3 war dann einfach ein gut gespielter Konter von Blau-Weiß," war der Trainer mit der Leistung seiner Elf zufrieden

Die Mädchen können jetzt einmal richtig durchatmen. Eine lange und intensive Hinrunde wurde mehr als erfolgreich abgeschlossen und einige Hallenturniere stehen schon auf dem Zettel, bei denen auch der Spaß nicht zu kurz kommen wird. Besondere Highlights werden sicher der Snow Cup und das Turnier in Wiesbaden. Beide Veranstaltungen gehen über 2 Tage.

Foto: Henrik Martinschledde

Allgemein | Tönnies verlängert um drei Jahre

veröffentlicht um 17.12.2014, 20:27 von FSV Redakteur   [ aktualisiert 01.04.2015, 03:22 von Fsv Redakteur ]

18.12.2014: "FSV Gütersloh kann sich bis 2018 auf die Unterstützung des Fleischriesen verlassen

Rheda-Wiedenbrück (sp). Frohe Botschaft für den FSV Gütersloh in der Adventszeit: Die Tönnies Lebensmittel GmbH & Co. KG hat ihr Engagement als Hauptsponsor bei dem Frauenfußballklub um drei Jahre bis 2018 verlängert. Der aktuelle Vertrag mit dem Fleischriesen aus Rheda-Wiedenbrück war bis 30. Juni 2015 datiert. Das Unternehmen hatte 2012, drei Jahre nach der Vereinsgründung, mit dem Sponsoring beim FSV begonnen. Zur Höhe der Unterstützung wurden keine Angaben gemacht.

Nach einem Gespräch mit Carola Adenauer, der Aufsichtsratsvorsitzenden des FSV, und FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter besiegelten Firmenchef Clemens Tönnies und Projektleiter Daniel Nottbrock ihre Entscheidung zur Verlängerung . Sie umfasst auch weiterhin das Trikotsponsoring für die in der 2. Bundesliga spielenden Frauen und die in der Bundesliga aktiven B-Juniorinnen. Damit will Tönnies die besonderen Leistungen der Fußballerinnen und des Trainerteams sowie das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder würdigen.

"Wir sind stolz darauf, dass das Unternehmen Tönnies und Clemens Tönnies in Person dem FSV Gütersloh auch zukünftig so eng verbunden sind", freute sich Carola Adenauer. Und Michael Horstkötter erklärte: "Es ist schön, auch weiterhin unsere Fans und gegnerischen Mannschaften in der Tönnies Arena begrüßen zu können. Hier hat der FSV eine hervorragende Heimstätte gefunden." Adenauer verspricht sich von der Kontinuität im wirtschaftlichen Bereich auch eine Signalwirkung für den Sport: "Mit diesem klaren Bekenntnis zum FSV können wir mit Optimismus und gestärkt in die Rückserie unserer Ligaspiele ab Februar 2015 starten." Für die nächste frohe Botschaft vor Weihnachten könnten die Fußballerinnen selbst sorgen: Am Sonntag bestreiten die Frauen das Viertelfinalspiel im Wettbewerb um den DFB-Pokal beim Bundesligisten SC Freiburg."

Quelle: nw.de
Foto: Alice Kunka

Highlights zum Ende dieses und zu Beginn des neuen Jahres

veröffentlicht um 17.12.2014, 07:57 von FSV Redakteur   [ aktualisiert 01.04.2015, 03:22 von Fsv Redakteur ]

17.12.2014: Auch in vierten Adventswoche möchten wir Sie nochmal auf ein paar wichtige Termine hinweisen. Zum einen steht am Sonntag, 21.12.14 um 11:00 Uhr das Viertelfinale zum DFB-Pokal der Frauen in Freiburg an. Wir wollen es den Frauen des SC Freiburg so schwer wie möglich machen und glauben an unsere Chance aufs Weiterkommen. Auf fussball.de, sowie auf unseren Twitter-, bzw. Facebookseiten werden Liveticker verfügbar sein.

Für alle, die nicht nach Freiburg reisen, gibt es auch noch in Gütersloh einen reizvollen Termin als Alternative. In der Sporthalle Ost, Am Anger, findet am Sonntag, 21.12.14, ab 10:00 Uhr das Qualifikationsturnier zu den Gütersloher Hallenmasters 2015 statt. Die beiden Erstplatzierten aus dem Qualifikationsturnier nehmen vom 09.01.-11.01.2015 am Hauptturnier teil. Alle weiteren Infos zum Turnier gibt es über den eben schon genannten Link. Bei beiden Turnieren ist der Eintritt frei, aber über Spenden für unsere Nachwuchsabteilung in beliebiger Höhe freuen wir uns natürlich. Für Speisen und Getränke sorgen wie jedes Jahr unseren zahlreichen, ehrenamtlichen Helfer. Ohne Euch wäre diese Turnier nicht möglich!

Allen ein fröhliches letztes Adventswochenende 2014 wünscht der FSV Gütersloh 2009!

1.Mannschaft | Pflichtaufgabe schlecht gelöst

veröffentlicht um 15.12.2014, 06:36 von FSV Redakteur   [ aktualisiert 01.04.2015, 03:21 von Fsv Redakteur ]

15.12.2014: Frauen-Zweitligist FSV Gütersloh enttäuscht trotz Sieg / Liedmeier wechselt nach Bielefeld

Rheda-Wiedenbrück. Wenn gestern ein Spion des SC Freiburg in der Tönnies Arena war, dann hat der Bundesligist für das DFB-Pokal-Viertelfinalspiel am Sonntag keine Angst vor dem FSV Gütersloh. Die Zweitliga-Fußballerinnen legten bei der "Generalprobe" nämlich einen derart schlechten Auftritt hin, dass nur dem eigenen Team Angst und Bange vor dem letzten Spiel des Jahres werden konnte. "Es war die schlechteste Saisonleistung", ätzte Ralf Lietz. Dass es trotzdem zu einem 3:1-Sieg über Union Berlin reichte, lag nur daran, dass der Vorletzte noch weniger zu bieten hatte.

Die Gäste, in der 2. Liga das Team mit den meisten Gegentoren und den wenigsten erzielten Treffern, bauten zwei Vierer-Abwehrketten vor dem eigenen Strafraum auf. Es wäre ein leichtes gewesen, die letzte Reihe mit diagonalen Flugbällen zu überwinden und die schnellen Außenstürmerinnen Aradini (rechts) und Ehegötz (links) in Szene zu setzen. Weil der FSV aber zu behäbig agierte, den Ball im Mittelfeld häufig nicht unter Kontrolle brachte, das schnelle Direktspiel vermissen ließ und zudem immer wieder ins erkennbare Abseits stürmte, geriet der Abstiegskandidat viel zu selten unter Druck. Weil zudem gute Möglichkeiten durch Ehegötz (3.) oder Marie Pollmann (28.) ungenutzt blieben und die Berliner Torhüterin Monique Eichhorn einen starken Tag erwischte, hatte die Minuskulisse von nur 60 Zuschauern lange keinen Grund zum Torjubel. Im Gegenteil: Weil sich im eigenen Spielaufbau die Patzer häuften und die Abwehr unsicher agierte, kam der 1. FC Union sogar zu Szenen. Bianca Joswiak knallte einen Ball aus spitzem Winkel ans Lattenkreuz (26.). "Unsere Fehlerquote in den ersten 25 Minuten fand ich schlimm", gestand Ralf Lietz, der an der Seitenlinie laut und lauter wurde.

"Wir haben unverständlicherweise ängstlich gespielt", monierte der Coach und mochte die Umstellungen nicht als Grund dafür akzeptieren. Katrin Posdorfer spielte auf der ungewohnten Innenverteidigerposition, und mit Josephine Giard übernahm eine Angreiferin ihren Part als Linksverteidigerin. Mit dem 1:0 durch Birgitta Schmücker kurz vor der Halbzeitpause (42.) war immerhin der Bann gebrochen. Dennoch entwickelte sich eine "Zitterpartie", wie Lietz zugab. Der FSV erzielte trotz zahlreicher Abschlüsse aus guten Positionen lange nicht das zweite Tor und hatte Glück, dass Josephine Ahlswede bei zwei Schüssen in der 52. und 56. Minute nicht den Ausgleich für Berlin erzielte.

Die Einwechslung von Laura Liedmeier in der 69. Minute markierte in gewisser Weise die Wende. Erst bereitete sie mit einem schönen Zuspiel das 2:0 von Nina Ehegötz vor (79.), dann traf sie selbst sehenswert zum 3:0 (86.). Es ist bitter für den FSV, dass die heute 18 Jahre alt werdende Stürmerin, die sich nicht mit der Reservistenrolle begnügen möchte, den Verein in der Winterpause verlassen wird, um zum Westfalenligisten Arminia Bielefeld zu wechseln.

Den Ehrentreffer zum 3:1 (92.) hatte sich der Abstiegskandidat verdient, zumal er nach einem Foul der gestern indisponierten Wiebke Tepe gegen Joswiak (84.) um einen klaren Elfmeter gebracht worden war. "Für ein glattes 3:0 haben wir heute auch zu schlecht gespielt", stimmte Ralf Lietz zu.

Mit der Hinrunde, die sein Team auf Rang fünf abschloss, ist der FSV-Coach zufrieden: "Wir haben nur drei Niederlagen gegen Teams kassiert, die über uns stehen." Keinen Zweifel ließ er aber, was er für das Pokalspiel erwartet: "In Freiburg müssen wir besser spielen."

Quelle: nw-news.de
Foto: Henrik Martinschledde
Bilder unter: fupa.net

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