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1.Mannschaft | Klares Tor nicht anerkannt

veröffentlicht um 29.05.2014, 03:10 von Fsv Redakteur   [ aktualisiert: 14.09.2014, 08:36 ]
26.05.2014: "Rheda-Wiedenbrück. Eine Woche nach dem DFB-Pokalfinale sorgte auch im OWL-Derby der 2. Frauenfußball-Bundesliga zwischen dem FSV Gütersloh und dem Herforder SV ein klares, aber nicht anerkanntes Tor für Aufregung. Statt 1:1 hieß es nach dem Treffer von Marie Pollmann in der 18. Minute weiter 0:1. Nur weil der FSV in der Folge zahlreiche hochkarätige Chancen ausließ und Herford clever auf 0:4 erhöhte, blieb Schiedsrichterin Caroline Telahr (Essen) die Kritik erspart, die Partie irregulär entschieden zu haben.

Dennoch schüttelte FSV Vorstand Daniel Lubsch den Kopf: "Selbst der 100 Meter entfernte Würstchenverkäufer hat erkannt, dass der drin war." Tatsächlich war der Ball nach einem fulminanten 22-Meter-Schuss an die Lattenunterkante so deutlich hinter der Linie aufgesprungen, bevor ihn HSV Torhüterin Laura Giuliani auffing, dass Pollmann sofort die Arme hochriss, um ihren zwölften Saisontreffer zu feiern. Doch Caroline Telahr ließ weiterspielen, auch weil ihre besser postierte Assistentin Nadja Lange überhaupt nichts anzeigte. "Der Ball war hinter mir, ich habe nichts gesehen", sagte Giuliani. "In der Phase haben wir stark gedrückt, da wäre das 1:1 ein wertvolles Signal gewesen", ärgerte sich Pollmann. Andererseits war die 24-Jährige auch objektiv genug, die größere Cleverness des künftigen Bundesligisten anzuerkennen: "Am Ende hätten wir noch zwei Stunden spielen können, ohne ein Tor zu machen...." (mehr)

Quelle: Neue Westfälische
Foto: Raimund Vornbäumen
Bilder unter: nw-news.de