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B | FSV Gütersloh verteidigt seinen Titel im Hallenmasters 2014

veröffentlicht um 03.02.2014, 08:16 von Fsv Redakteur   [ aktualisiert: 12.04.2014, 05:28 ]
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03.02.2014: "Am Ende war es ein knapper, aber verdienter Sieg für den FSV Gütersloh im Finale des Hallenmasters 2014 in Ibbenbüren. Über 1860 Spielminuten lang wurden in 143 Spielen mehr als 410 Tore erzielt – erst dann hatten die Ostwestfalen ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigt.
30 überkreisliche B-Juniorinnen-Teams von der Bundesliga bis zur Bezirksliga gaben sich bei der 9. Auflage des Hallenmasters in Ibbenbüren ein Stelldichein. Zwei Tage stand die Kreissporthalle im Zeichen von hochklassigem Mädchenfußball. Den Auftakt machten die 30 Spielführerinnen als sie sich stellvertretend für ihre Teams gemeinsam für ein Turnier nach dem „respect-Gedanken“ und somit für fairplay einschwuren.
In drei Vorrundengruppen bestimmte dann der Ball das Geschehen. Nach dem Modus „Jeder-gegen-Jeden“ wurden die acht Viertelfinalisten ermittelt. Erwartungsgemäß setzten sich die Bundesligisten Herforder SV, VFL Bochum, FSV Gütersloh sowie die Regionalligisten FC Rhade und FC Iserlohn durch. Überraschend war das Ausscheiden der Regionalligisten Fortuna Freudenberg und Warendorfer SU. Komplettiert wurden die Runde der „letzten Acht“ dann durch die Westfalenligisten von DSC Arminia Bielefeld, Sportfreunde Siegen und Arminia Ibbenbüren.
Für eine Überraschung im Viertelfinale sorgte dann auch die Mannschaft des Ausrichters Ibbenbüren als sie den Regionaligisten FC Rhade nach tollem fight aus dem Rennen warfen. Fabiana Colalongo hatte die Arminen mit ihrem Volley-Treffer zum 2:1 ins Halbfinale geschossen.
Im Ostwestfalenduell zwischen Gütersloh und Bielefeld behielt der Bundesligist mit 3:0 deutlich die Oberhand. Ebenso setzten sich die Bochumerinnen klar mit 2:0 gegen die Sportfreunde Siegen durch. Eng wurde es für den Herforder SV, der mit einem lastminute-Tor zum 2:2 gegen den FC Iserlohn mit viel Glück ins Neunmeter-Schießen rettete. Bei der „Entscheidung vom Punkt“ behielten sie dann mit 3:2-Toren die Oberhand.
Im 1. Halbfinale gegen den ostwestfälischen Nachbarn, FSV Gütersloh, waren die Herforderinnen dann ohne Chance und verloren mit 3:1. Beflügelt durch die heimische Kulisse ging Arminia Ibbenbüren im 2. Halbfinale sogar mit 1:0 in Führung; bevor sie sich dem spielstarken VFL Bochum dann doch mit 3:1-geschlagen geben mussten.
Im Spiel um Platz 3 konnten die Arminen dann lange gegen den Herforder-Nachwuchs mithalten; kassierten dann aber schnell zwei Treffer und belegten am Ende -hinter allen Bundesligisten- einen beachtlichen 4. Platz.
Im Finale standen sich dann die derzeit besten westfälischen Teams, VFL Bochum und FSV Gütersloh, gegenüber. Beide Teams sind mit Westfalenauswahlspielerinnen gespickt. Bereits nach 2 Minuten gelang der Bochumerin, Merja Kurz, mit einem sehenswerten Treffer die Führung. Nach 6. Minuten konnte der FSV Gütersloh durch die U17-Europameisterin Nina Ehegötz ausgleichen. Wiederum Nina Ehegötz – nach Vorlage der anderen U17-Nationalspielerin Melanie Ott - traf in der 8. Minute zur Führung für den FSV. In der Schlussminute hatte Laura Buczkowski den Bochumer Ausgleich auf dem Fuß – ihr Schuss traf aber nur den Pfosten. Somit blieb es beim 2:1 und der alte Hallenmasters-Sieger war auch der neue Titelträger.
Während der Turniertage war die Verbandssportlehrerin Kathrin Peter mit ihrem Sichterteam vor Ort, um sich ein aktuelles Leistungsbild ihrer Auswahlschützlinge machen zu können oder sogar noch bisher unentdeckte Talente zu sichten.
Natürlich ließ es sich die Verbandssportlehrerin nicht nehmen, auch bei der Siegerehrung mitzuwirken. So konnte Vanessa Buhler vom Arminia Bielefeld aus ihren Händen die Torjäger-Kanone entgegennehmen. 11 Treffer in 10 Spielen – eine tolle Bilanz für die junge Bielefelderin!
Den Schlusspunkt des Turniers setzte Alexandra Spiekermann, Vorsitzende der Kommission Mädchenfußball, als sie den großen Wanderpokal an die Spielführerin des FSV Gütersloh, Nina Ehegötz, übergab. Verbunden mit dem Dank an den Ausrichter Arminia Ibbenbüren, an die Teams und die zahlreichen Zuschauer zog die Kommission Mädchenfußball eine positive Bilanz und freut sich schon auf die Jubiläumsauflage im Februar 2015."



Quelle: FLVW
Fotos: FLVW