1.Mannschaft | Neuer Tiefpunkt erreicht

veröffentlicht um 26.11.2012, 06:33 von Fsv Redakteur   [ aktualisiert: 01.01.2013, 07:38 ]
26.11.2012: "Gütersloh. Krise statt Befreiungsschlag: Im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga sind die Fußballerinnen des FSV Gütersloh auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Durch das von einem besorgniserregend schwachen Auftritt verursachte 1:3 im Kellerduell gegen das bisher sieglose Team von Bayer 04 Leverkusen, der sechsten Niederlage in Folge, fiel der Aufsteiger auf die vorletzten Tabellenposition zurück und belegt damit nach dem 10. Spieltag erstmals einen Abstiegsplatz. "Im Moment habe ich keine Erklärung dafür", war Trainer Markus Graskamp am Samstagabend geschockt von der nicht bundesligareifen Vorstellung seines Teams bei der Flutlichtpremiere in der Tönnies-Arena.

Sie sollten "Gras fressen" hatte der Coach seiner Equipe nach der zu wehrlosen 0:10-Klatsche in Wolfsburg als Auftrag für das Heimspiel erteilt. Offenbar mögen seine Spielerinnen keinen Kunstrasen - jedenfalls agierte die auf vier Positionen veränderte Anfangself in der 1. Halbzeit ohne jeden Biss. Besser als Anne van Bonn, die im Mittelfeld fast als einzige richtige Zweikämpfe bestritt, kann man es nicht zusammenfassen: "Es war von unserer Seite ein körperloses Spiel, uns fehlte komplett die Aggressivität und die Leidenschaft. Wir sind Spalier gelaufen und haben nur zugeschaut."

Weil die neu ins Team gekommene Linksverteidigerin Katrin Posdorfer genau in der falschen Situation und am falschen Ort ein zudem unsauberes Tackling ansetzte, gingen die Gäste früh in Führung: Marith Prießen verwandelte den korrekten Foulelfmeter in der 11. Minute sicher. Es war bereits die dritte Chance für Leverkusen, nachdem Torhüterin Laura Giuliani einen Ball fallen gelassen (5.) und Francesca Weber nur knapp eine Flanke von der rechten Seite verpasst hatte (10.). "Leverkusen hat uns vorgemacht, wie man sich präsentieren muss, wenn man im Abstiegskampf steckt und punkten will", ätzte Graskamp...." (mehr)

Quelle: nw-news.de
Foto: Raimund Vornbäumen
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