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Verein | Endlich 1. Liga: Der FSV "Horstkötter" Gütersloh steigt auf (Quelle: Westfalensport)

veröffentlicht um 01.07.2012, 04:04 von Fsv Redakteur   [ aktualisiert: 25.08.2012, 01:07 ]
FSV - - FSV Gütersloh (rot) vs. Mellendorfer TV (weiss) - Frauen-Fussball 2. Bundesliga am 06.05.2012 im Heidewaldstadion in Gütersloh mit Aufstiegsfeier des FSV-----------------------------------------------------------------------------------------Copyright by:Henrik MartinschleddeMöllenbrocksweg 10633334 GüterslohTel.: 05241/2331991Mobil: 0173/2627211Mail: henrik.martinschledde@t-online.de
26.06.2012: "Fußball-Westfalen hat wieder einen Frauen-Bundesligisten: Ein Jahr nach dem Abstieg des Herforder SV schaffte der FSV Gütersloh 2009 den Sprung ins Oberhaus. Als Vizemeister der 2. Liga Nord hinter der nicht aufstiegsberechtigten Reserve von Turbine Potsdam ging für den jungen Verein eine Vision und für seinen "Macher" ein Traum in Erfüllung. Michael Horstkötter, in Gütersloh als "Mister Frauenfußball" geehrt, hatte seit 1984 auf diesen Erfolg hingearbeitet. "Wir haben uns den Aufstieg verdient", sagt der 48-Jährige und betont dabei bewusst das erste Wort. Tatsächlich zeigte auch das Team hinter dem Team eine meisterhafte Leistung.

Während die Fußballerinnen ihren größten Triumph ausgelassen bejubelten, erinnerten sich manche an die bitterste Stunde des Gütersloher Frauenfußballs. Im Jahr 2008 wähnte sich die Abteilung Horstkötter, damals noch unter der Vereinsfahne des FC Gütersloh, schon einmal so gut wie in der Bundesliga. Drei Minuten vor dem Abpfiff der Saison landete jedoch ein verunglückter Schuss der Potsdamerin Anne Heller als Bogenlampe zum 1:1-Endstand im Gütersloher Tor. Gütersloh trauerte, Herford jubelte – ein Trauma, das lange nachwirkte. Mit dem Aufstieg in die zweitklassige Regionalliga West im Jahre 2001 waren die Frauen aus dem Schatten des Gütersloher Männerfußballs getreten. Mit dem Gewinn des Meistertitels 2003 unternahmen sie den ersten Versuch, erstklassig zu werden – es reichte in der Aufstiegsrunde aber nur zum letzten Platz. Doch Horstkötter ließ nicht locker. Mit der Qualifikation für die neue 2. Liga im Jahr 2004 startete der FCG immer wieder neue Anläufe: Sie scheiterten mal klar, mal knapp wie 2008."
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Fsv Redakteur,
01.07.2012, 04:06
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