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B1 | Deutsche B-Juniorinnen-Meisterschaft

veröffentlicht um 03.06.2011, 12:44 von Unbekannter Nutzer   [ aktualisiert 24.07.2011, 01:38 von Fsv Redakteur ]
03.06.2011: Nachdem sich die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh in diesem Jahr den Titel des Westdeutschen-Meisters sichern konnten, stand am vergangen Wochenende die Vorrunde zur Deutsche B-Juniorinnen-Meisterschaft an.

In dieser traf man in der Sportschule „Egidius Braun“ in Leipzig auf die Mannschaften vom SV Werder Bremen, 1. FC Lokomotive Leipzig und VfL Sindelfingen.
Nach zwei Siegen und einer Niederlage reichte es für den FSV „nur“ zu Platz 2, wodurch man das Endspiel im heimischen Gütersloh knapp verpasste.
Trotzdem waren die Trainer Alexander Sewerin und Stefan Wittkamp stolz auf ihre Mannschaft, die damit das Saisonziel weit übertraf und dem Verein mit dem Westdeutschen-Meister-Titel den größten Erfolg der bisherigen Vereinsgeschichte bescherte.

Die personellen Bedingungen, unter denen man die Reise nach Leipzig antrat, waren alles andere als erfolgsversprechend. So musste die Mannschaft auf ihre zwei Nationalspielerinnen Dana Gerhardt (Syndesmosebandriss) und Lena Lückel (keine Spielberechtigung) verzichten. Erst am Montag vorher erfuhr der Verein, dass Lena nicht spielberechtigt ist. Spielberechtigt sind nur Spielerinnen, die eine Spielberechtigung bis zum 01.02. vorweisen können, die Spielberechtigung für Lena galt allerdings erst ab dem 09.03.
Neben diesen Ausfällen fuhren viele gehandicapte bzw. erst seit kurzem wieder im Training befindliche Spielerinnen mit nach Leipzig.

Aber wie so oft in dieser Saison zeigten die Mädels eine tolle Moral und gaben alles für ihre Mitspielerinnen.

1. Spieltag SV Werder Bremen – FSV Gütersloh 2009 0:2 (0:1)
Obwohl die Mädels eine 5-stündige Busfahrt hinter sich hatten starteten sie energisch ins Spiel und bereits nach zwei Minuten ging der FSV durch Alina Risse in Führung. 
Nachdem man die ersten 15 Minuten klar beherrschte und es nur versäumte die Führung weiter auszubauen, gab man diese Dominanz in den zweiten 15 Minuten an den Gegner ab.
In der zweiten Halbzeit übernahm dann der FSV wieder das Spielgeschehen und Lina Magull erzielte in der 48. Minute den 2:0 Endstand.

Schloemann; Kleygrewe (43. Labis), Lange, Marienfeld, Jäger, Pointke, Berdin (50. Brandis), Risse, Magull, Aradini (38. Gollkowski), Liedmeier (50. Rieping)

2. Spieltag FSV Gütersloh 2009 – 1. FC Lokomotive Leipzig 3:0 (1:0)
Nach einer lockeren Trainingseinheit am Vormittag traf man am späten Nachmittag auf den Nachwuchs vom Frauen-Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Lokomotive Leipzig.
In dieser teilweise sehr hart umkämpften Partie traf Merle Liedmeier nach 17 Minuten zur 1:0 Pausenführung. Durch einen Doppelpack von Lina Magull (45. Foulelfmeter und 57.) konnten die FSV-Mädels ihre nächsten drei Punkte einfahren. 

Schloemann; Labis (40. Kleygrewe), Lange, Marienfeld, Jäger, Pointke (45. Brandis), Berdin (52. Altemeier), Risse, Magull, Liedmeier (43. Aradini), Gollkowski

3. Spieltag FSV Gütersloh 2009 – VfL Sindelfingen 0:2 (0:0)
Die Konstellation vor dem 3. Spiel war eindeutig, der FSV benötigte einen Sieg. Obwohl man mit 5:0 Toren und 6 Punkten ungeschlagen war, lag der VfL Sindelfingen aufgrund des besseren Torverhältnisses (7:1) vor dem FSV.
Die Mädels gaben alles aber in diesem Spiel machte es sich bemerkbar, dass die letzten Wochen im Meisterschaftskampf viel Kraft gekostet haben.
Der VfL präsentierte sich entschlossener und lauffreudiger und kam durch Tore in der 39. und 42. Minute zum Erfolg.

Schloemann; Labis (39. Rieping), Lange, Marienfeld, Jäger, Pointke, Berdin (38. Brandis), Risse, Magull, Liedmeier (31. Aradini), Gollkowski (53. Altemeier)

Nach anfänglicher – verständlicher – Enttäuschung realisierten die Mädels doch recht schnell, was sie dieses Jahr erreicht haben und so kam auf der Rückfahrt auch schnell wieder gute Stimmung auf. 

Ein großes Dankeschön geht auch an die zahlreichen Eltern, die die Mannschaft nach Leipzig begleitet haben und dort sensationell unterstützten.

Zum Abschluss der Saison steht noch ein weiteres Highlight auf dem Programm:
Am Pfingstmontag, dem 13.06.2011 um 13:00 Uhr kommt es am Schulzentrum Nord im Finale des Westfalenpokals zum Derby gegen den Herforder SV.
Die Mannschaft will in diesem Spiel die bislang schon überaus erfolgreiche Saison mit einem weiteren Titel krönen.
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