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B1 | 14. Spieltag | FSV Gütersloh - Alemannia Aachen 5:3 (4:1)

veröffentlicht um 02.03.2011, 02:51 von Unbekannter Nutzer   [ aktualisiert 19.04.2011, 00:34 von Fsv Redakteur ]
02.03.2011: Da der Spielplan durch die Witterungsbedingungen komplett durcheinander gekommen ist, trafen die FSV-Mädels am Samstag zum ersten Rückrundenspiel auf die Mannschaft von Alemannia Aachen. Es stehen aber sowohl noch ein Hinrundenspiel gegen die SG Essen-Schönebeck und zwei weitere Rückrundenspiele gegen den Herforder SV und Borussia Mönchengladbach aus. 

Das Spiel gegen die Nachwuchs-Kickerinnen von Alemannia Aachen konnten die FSV-Mädels mit 5:3 gewinnen und erzielten somit dasselbe Ergebnis wie bereits im Hinspiel. 
Allerdings konnten die FSV-Mädels in diesem Spiel kaum die Leistung abrufen, die sie normalerweise im Stande ist zu leisten. 

Die erste Torchance im Spiel hatte der Gast auch Aachen, die in der 9. Minute aus spitzem Winkel zum Abschluss kamen, dass Tor aber knapp verfehlten. 
Das war es dann aber auch für lange Zeit vom Gast und das Spiel verlagerte sich mehr und mehr in die Hälfte der Aachener. 
Ein Schuss von Alina Risse in der 14. Minute ging an die Latte und beim Abpraller stand Dana Gerhardt knapp im Abseits. Drei Minuten später setzte sich FSV-Stürmerin Merle Liedmeier, nach einem Pass in die Tiefe, durch und spielte auch noch die Aachener-Torfrau aus, bevor sie zum 1:0 einschoss. 
Kurz vor dem 2:0 scheiterte Alina mit einem Schuss aus spitzem Winkel (19.). 
In der darauf folgenden Aktion war es Shpresa Aradini, die mit ihrem ersten Tor in der Regionalliga, auf 2:0 erhöhte. Einen Diagonalpass von Dana Gerhardt schloss Shpresa überlegen mit einem Schuss ins lange Eck ab. 
Nur fünf Minuten später, in der 25. Minute, brachte Dana Gerhardt eine Ecke auf den ersten Pfosten wo Clara Pointke bereitstand um einzuköpfen. 
Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass sich der Gegner nun aufgibt und man noch etwas für das Torverhältnis hätte machen können. 
Allerdings musste man fünf Minuten vor der Halbzeit erst noch den Anschluss zum 3:1 hinnehmen. Ein Freistoß aus ca. 18 Metern prallte von der Latte zurück auf eine Aachener-Spielerin, die aus fünf Metern frei zum Kopfball kam. 
In der letzten Spielminute der zweiten Halbzeit hatten die Gütersloherinnen nochmal zwei Torchancen nach dem gleichen Muster: Ball auf die rechte Seite zu Sphresa Aradini, diese zieht in den 16er rein und bringt den Ball hart vorher. Beim ersten Mal verpasste Merle Liedmeier noch knapp das Tor, beim zweiten Mal brachte Dana Gerhardt den Ball aus fünf Metern sicher im gegnerischen Tor unter. 
Somit gingen die Mannschaften mit demselben Ergebnis wie im Hinspiel in die Kabine, auch die Torreihenfolge war identisch. 

In der Halbzeit nahm sich die Mannschaft vor, nicht früh einen Anschlusstreffer zu bekommen und im optimalen Falle noch etwas für das Torverhältnis zu tun. 
Allerdings wurde daraus nichts und die Parallelen zum Hinspiel, insbesondere was die Torreihenfolge anbetrifft, zogen sich fort. 

Bereits in der 46. Minuten verkürzte der Gast nach einem langen Ball in die Tiefe auf 4:2. 
Es dauerte bis zur 60. Minute bis FSV-Kapitänin Laura Marienfeld einen Kopfball über das Tor setzte. Zehn Minuten vor Spielende wehrte eine Aachener-Abwehrspielerin einen Schuss von Clara Pointke im Strafraum mit der Hand ab, woraufhin der Schiedsrichter auf Elfmeter für den FSV entschied. Den fälligen Elfmeter verwandelte Laura Marienfeld. 
Die letzte Chance für den FSV hatte Laura Rieping in der 75. Minute. Im direkten Gegenzug konnte FSV-Torhüterin Carolin Schloemann einen Schuss noch parieren, bevor die Alemannia in der 79. noch auf 5:3 verkürzen konnten. 

Nachdem die erste Halbzeit noch einigermaßen in Ordnung war und einige gute Aktionen dabei waren, taten die FSV-Mädels in der 2. Halbzeit zu wenig und versäumten es den Gegner „tot zu machen“. 

Nach nun 11 absolvierten Spielen steht der FSV mit 7 Siegen, 3 Unentschieden und einer Niederlage auf dem vierten Tabellenplatz mit allen Chancen nach oben. 

Am kommenden Wochenende sind die FSV-Mädels gleich doppelt im Einsatz. Samstags trifft man zu Hause, im letzten Hinrundenspiel auf die Mannschaft der SG Essen-Schönebeck. Am Sonntag reist die Mannschaft dann nach Brakel um dort die 1. Runde des Westfalenpokals zu bestreiten. 

Für den FSV spielten: 
Schloemann; Lange, Kleygrewe, Marienfeld, Labis, Berdin (52. Brilka), Pointke, Gerhardt (56. Rieping), Risse, Liedmeier, Aradini 

Reservebank: 
Gödde (TW) 

Tore: 1:0 Liedmeier (17.), 2:0 Aradini (20.), 3:0 Pointke (25.), 3:1 (35.), 4:1 Gerhardt (40.), 4:2 (46.), 5:2 Marienfeld (Handelfmeter, 70.), 5:3 (79.)
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