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Das Minimalziel ist Platz fünf (Quelle: Neue Westfälische)

veröffentlicht um 19.09.2010, 06:32 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 29.11.2010, 01:15 von Fsv Redakteur ]
16.09.2010: Gütersloh. Die Saison in der Fußball-Regionalliga beginnt für die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh heute mit einer schweren Aufgabe. Um 18 Uhr müssen sie beim ostwestfälischen Rivalen und Titelfavoriten Herforder SV antreten. "Aber wenn wir unser Potential zu 100 Prozent abrufen, können wir als Sieger vom Platz gehen", sagt Trainer Alexander Sewerin. 

Neuland ist die Regionalliga insofern, als die besten sechs Teams der Westfalen- sowie der Niederrheinliga in der Spielzeit 2009/10 erst in der Rückrunde zusammengespielt haben. Nun absolvieren sie erstmals eine komplette Spielzeit in der höchsten Spielklasse. "Unser Minimalziel ist natürlich Platz fünf, denn dann sind wir automatisch für die nächste Serie gesetzt und müssen nicht in die Qualifikation", sagt der 27-jährige Trainer. Neben Herford haben mit Bayer Leverkusen und dem FCR Duisburg zwei weitere Bundesligisten Nachwuchsteams in dieser Liga. Dass die Gütersloherinnen trotzdem mithalten können, bewiesen sie bei einem Turnier in Duisburg, als sie ihre Regionalligakonkurrenz abhängten und im Finale Werder Bremen schlugen. 
"Auch unsere guten Testspielergebnisse zeigen, dass wir unsere Abgänge kompensiert haben", analysiert Sewerin, dem mit Stefan Wittkamp (25) ein neuer Co-Trainer zur Seite steht. Sieben Spielerinnen haben das Team verlassen. Katharina Hunt wechselte Richtung Herford, die übrigen altersbedingt zu den Seniorinnen des FSV. Annabel Jäger und Lina Magull, die zur Zeit in Trinidad und Tobago um die U17-Weltmeisterschaft kämpfen, sind zwar noch für die B-Juniorinnen spielberechtigt, aber fest bei der 1. Mannschaft eingeplant. 

Den Abgängen stehen die Zugänge der Auswahlspielerinnen Laura Marienfeld, Alina Risse, Mara Gollkowski, Clara Pointke und Pia Lange sowie von Anna Altemeier und Shpresa Aradini gegenüber. Insbesondere auf die von der SG Wattenscheid gekommene Marienfeld setzt Sewerin große Hoffnungen. Zwei Dinge geben ihm indes zu denken: "Zum einen gehören fast alle Spielerinnen dem jüngeren B-Juniorinnen-Jahrgang an, zum anderen hat von den Neuzugängen noch keine auf so hohem Niveau gespielt. Es muss sich zeigen, ob sie zurechtkommen."
(Text & Bild: Henrik Martinschledde)