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Mission: Endspiel vermeiden

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:46 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 29.11.2010, 01:19 von Fsv Redakteur ]
30.04.2010: Am Sonntag steigt der vorletzte Spieltag der diesjährigen Zweitligasaison. Die Frauen vom FSV Gütersloh stehen zwar nicht vor ihrer Zielerreichung, aber doch kurz vor Vermeidung eines folgeschweren Ausrutschers. Der Klassenerhalt kann dabei auf zwei Arten gesichert werden: entweder mit einem eigenen Sieg oder aber Holstein Kiel kann sein Spiel gegen den Tabellenzweiten Turbine Potsdam II nicht gewinnen.
Die Fahrt führt den FSV zu Lokomotive Leipzig, Anstoß ist um 14 Uhr im Bruno Plache Stadion. Die Gastgeber sind Tabellenvierter, können per Nachholspiel noch auf Rang 3 klettern, aber angesichts des Abstands können die Leipziger gemessen an ihren Ambitionen ebenfalls nicht mit der Spielzeit zufrieden sein. Im Winter trennte man sich von Trainer Sven Thoß, Nachfolger wurde Jürgen Brause. Unter ihm gelang eine lange niederlagenfreie Phase, bevor zuletzt zwei Niederlagen folgten – insgesamt ist die Rückrunde von der Ausbeute her allerdings nahezu identisch zur Hinrunde.
Erinnerungen werden wach an das noch gar nicht lange zurückliegende Hinspiel, das erst nach einigen vergeblichen Anläufen durchgeführt werden konnte. Die Begegnung im Heidewaldstadion endete torlos, nachdem ein klar sich hinter der Linie befindlicher Ball nicht von der Assistentin als Treffer gesehen wurde.
Bis auf Kerstin Stegemann ist der Gütersloher Kader komplett. Auch Lina Magull wird nach erfolgreicher Ligapremiere die Auswärtspremiere in der 2. Bundesliga angehen. In Leipzig sahen die Gütersloher in der Vergangenheit fast immer sehr gut aus, so dass auch diese schwere Auswärtsaufgabe zuversichtlich angegangen wird.