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FSV Frauen treffen am Sonntag auf Werder Bremen

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:45 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 06.09.2010, 06:46 von Fsv Redakteur ]
23.04.2010: Ein klangvoller Name gastiert am Sonntag im Heidewaldstadion wenn um 14 Uhr der FSV Gütersloh auf die Mannschaft von Werder Bremen trifft. Obwohl es das erste Zusammentreffen der Teams in Ostwestfalen ist, gibt es dabei gleichzeitig ein Wiedersehen mit alten Bekannten.
Bei Werder Bremen ist der Frauenfußball noch recht neu. Wie jeder Verein musste auch Werder in der untersten Spielklasse anfangen – im kleinen Bremer Fußballverband ist dies jedoch die Verbandsliga, so dass zwei Aufstiege in zwei Jahren reichten, um in der 2. Bundesliga angekommen zu sein. Das Ziel Klassenerhalt ist in greifbarer Nähe. Mit einem Sieg in Gütersloh wäre der Nichtabstieg schon perfekt, bei einer Niederlage könnte noch einmal etwas Zittern beginnen. Die mittelfristigen Ziele der Norddeutschen liegen jedoch sicher bedeutend höher als der Klassenverbleib in der 2. Frauen Bundesliga.
In der Hinrunde trafen die beiden Kontrahenten gleich zweimal aufeinander – zunächst gewann der FSV im Pokal klar mit 5:1, um am folgenden Wochenende mit 3:5 zu verlieren. Dreifache Torschützin dabei war eine alte Bekannte im Heidewald, Maren Wallenhorst. Die Stürmerin spielte die vergangenen drei Spielzeiten in Gütersloh, traf dabei insgesamt 26mal. Ebenfalls altbekannt in Gütersloh ist Lisa Scholz, die zwei Spielzeiten lang für den FC die Schuhe schnürte. „Marens Tore fehlen uns, aber vor allem ein Spielmacher wie Lisa würde uns gut zu Gesicht stehen“, trauert FSV Geschäftsführer Michael Horstkötter den beiden Abgängen insbesondere in der aktuellen Lage noch etwas hinterher. 
Die Gütersloher selber sind zuversichtlich, dass sie personell wieder deutlich besser dastehen als noch vor einer Woche in Hohen Neuendorf. Kristina Gessat hat ihre Abiturklausuren geschrieben und steht wieder zur Verfügung. Auch die U17 Nationalspielerinnen Annabel Jäger könnte rechtzeitig wieder fit werden. Bei Lisa Gebhard, die am vergangenen Wochenende noch mit Knieverletzung vom Platz musste, sieht es auch gut aus, das endgültige Okay des Arztes wird morgen noch erwartet. Und erstmals zur Verfügung stehen dürfte auch Lina Magull, die vergangene Woche ihr zehntes Juniorenländerspiel absolvierte und damit im Alter von 15 Jahren spielberechtigt ist für die Seniorinnen. 
Der FSV geht mit dem Vorsprung von zwei Punkte und fünf Toren auf das sich auf dem Relegationsplatz befindliche Holstein Kiel in diesen drittletzten Spieltag. Die Kieler tragen ihrerseits ein Derby gegen den FFC Oldesloe aus, der drei Punkte vor dem FSV in der Tabelle rangiert.