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Pressekonferenz vorm Derby

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:18 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 06.09.2010, 06:22 von Fsv Redakteur ]
19.03.2010: Mit einer gemeinsamen Pressekonferenz im Holiday Inn Express in Gütersloh haben der FSV und der Herforder SV die Derbyzeit am Donnerstagabend eingeläutet. Trainerin Tanja Schulte sowie Vorsitzende Birgit Schmidt vom Herforder SV, sowie Co-Trainer Daniel Lubsch und Geschäftsführer Michael Horstkötter stellten sich den Fragen von Moderator Olaf Goldbecker sowie der Pressevertreter.
Tanja Schulte stritt die Favoritenrolle für das Derby nicht ab, warnte aber auch davor, dass ihre Mannschaft nach langer Spielpause erst wieder in den Tritt kommen muss. In diesem Jahr konnten die Herforder erst ein Spiel austragen und das endete mit den ersten Verlustpunkten dieser Saison in Leipzig. Schulte erwartet eine defensiv ausgerichtete Gütersloher Mannschaft, gegen die sie den „Heidewald-Fluch“ beenden will, denn noch nie gewann Herford im Gütersloher Vorzeigstadion.
Lubsch bestätigte gleich die defensive Ausrichtung seines Teams. „Herford hat seine Schwachstelle in der Defensive. Um die aber aufzudecken, müssten wir selber unsere Abwehr lockern, was wiederum Herfords Offensive in die Karten spielt. Wir können nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung fighten und dagegenhalten. Das erwarte ich auch als Wiedergutmachung für die letzten Leistungen.“
Dass im Herforder Lager bereits für die Bundesliga geplant wird, gab Birgit Schmidt zögernd zu. Nachdem zunächst noch die Rechenspiele bemüht wurden, gestand man ein, dass nach dem verpatzten Gerstener Rückrundenstart eigentlich nichts mehr schief gehen kann. Das Gegenbild spielt sich momentan beim FSV Gütersloh ab, wo angesichts des auf sechs Punkte geschmolzenen Polsters auf den Relegationsplatz leichte Sorgenfalten nicht verhehlt werden. Bei den Planungen auf die neue Saison spielt das keine Rolle, bekräftigte Michael Horstkötter, der sich dabei sehr wohl bewusst ist, dass die nächsten beiden Spiele gegen Herford und Leipzig eher nicht punkteträchtig sind.
Für das Wochenende wünscht sich Daniel Lubsch einen beherzten Fight seines Teams. „Mit einem 0:0 wären wir zufrieden. Gegen ein 4:4 hätten wir auch nichts, aber die Wahrscheinlichkeit für ein 0:0 ist höher“. Michael Horstkötter beschwor unterdessen das Glück: „Wir brauchen mal wieder ein schmutziges Erfolgserlebnis. Zuletzt war viel Pech im Spiel, da kam alles zusammen. Irgendwie müssen wir mal ein 1:0 durchbringen oder ein glückliches 1:1 erzielen.“