Aktuelles‎ > ‎Archiv‎ > ‎Archiv | 2010‎ > ‎Archiv | März 2010‎ > ‎

Niederlage im Derby trotz guter Leistung

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:23 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 06.09.2010, 06:24 von Fsv Redakteur ]
21.03.2010: Verloren und trotzdem zufrieden – auch das kann schon mal vorkommen. So auch heute beim 2:4 (1:0) im Ostwestfalenderby zwischen dem FSV und dem Herforder SV. Zwar war man mit der Einstellung gestartet, dass man gegen den ungeschlagenen Tabellenführer punkten wollte, doch durch einen überzeugenden Auftritt zeigte sich Trainerin Christina Krüger trotz der Niederlage im Anschluss zufrieden.
Um dies zu erreichen, stellte sie ihre Mannschaft um. Die offensive Mittelfeldspielerin Kristina Gessat fand sich als Innenverteidigerin wieder, Stürmerin Anabel Jäger spielte in der Rechtsverteidigung, Linksverteidigerin Nina Claaßen spielte als Stürmerin, ebenso wie die rechte Mittelfeldspielerin Kira Buller. Diese Maßnahmen fruchteten, Gessat erwies sich sogar als treffsicher von der Defensivposition aus.
Sie hatte im Grunde auch die einzige Chance des ersten Durchgangs. Herford kam im ersten Durchgang überhaupt nicht klar und erspielte sich keine Torszene. Auf der anderen Seite Freistoß für Gütersloh, Nina Göking postiert noch ihre Mauer – und Kristina Gessat schießt einfach mal gedankenschnell ins Netz zur Pausenführung, ein Spiegelbild der ersten Hälfte.
Nach dem Seitenwechsel sah es zunächst noch gut aus, doch in der 51. Minute fiel der Ausgleich als Steffi Emming bei einem weiten Ball von Jennifer Ninaus nicht an den Ball kam und so Marie Pollmann einnetzen konnte. Fünf Minuten später dann die Gästeführung per Elfmeter als Kristina Gessat Ninaus zu Fall brachte und Marie Pollmann den fälligen Strafstoß verwandelte. Jetzt kam für die Gütersloher auch noch Pech hinzu als Anabel Jäger einen Ball gegen die Latte setzte.
Mitte des zweiten Durchgangs erhöhte die im zweiten Durchgang überragende Jennifer Ninaus selbst auf 3:1 bei einer Kopie des ersten Tores, ehe sie auch noch nach einer Ecke das 4:1 markierte. Die Gütersloher steckten denn noch nicht auf, hatten erneut Pech als Marina Hermes die Latte traf. Im Anschluss an eine Ecke konnte der FSV dann aber nochmal verkürzen – am Tag der doppelten Torschützen war es Kristina Gessat, die erneut traf.
Unterm Strich steht eine Niederlage gegen effiziente Herforder, die mit ihrer individuellen offensiven Klasse keine Torchance ausließen. Mit dieser Leistung sollte unter der Woche etwas gegen Lok Leipzig möglich sein, die ihrerseits mit 3:1 gegen Werder Bremen gewannen. Das Spiel findet am Mittwoch bereits um 16 Uhr im Heidewaldstadion statt.

Gütersloh: Emming – Jäger, Gessat, Gebhard, Widowski – Hackmann, Schmücker, Hermes, Barwinsky (80. Szopieray) - Claaßen, Buller

Herford: Göking – Hansmeier, Schlottmann (60. Deilmann), Lenz, Schulte – Rolfs, Nolte, Mittendorf, Laue (82 Ernst) – Ninaus, Pollmann

Tore: 1:0 Gessat (38), 1:1 Pollmann (51), 1:2 Pollmann (56 Foulelfmeter), 1:3 Ninaus (65), 1:4 Ninaus (74), 2:4 Gessat (89)

Gelbe Karten: Claaßen, Hackmann – Mittendorf, Laue, Nolte