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Gerechte Nullnummer durch ungerechte Fehlentscheidung

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:33 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 06.09.2010, 06:34 von Fsv Redakteur ]
25.03.2010: Das Geschehen beim 0:0 zwischen dem FSV Gütersloh und Lok Leipzig kann nahezu auf eine Szene herunter gebrochen werden. In der 77. Spielminute passt Lok-Verteidigerin Katharina Freitag den Ball unbedrängt von der Mittellinie zurück zur Torhüterin Sandra Schumann. Der rutscht die Kugel durch, die langsam Richtung und sehr deutlich über die Torlinie rollt, ehe die Torhüterin das Leder raus bugsiert. Die Gütersloher Spielerinnen und die Zuschauer jubeln, doch das Tor wird nicht gegeben. Schiedsrichterin Monique Klauß verließ sich auf ihre Assistentin, die zum einen schlecht postiert war und zum anderen auch nicht sah, was alle anderen im Stadion sahen. Dass sowohl Torhüterin wie auch die Leipziger Ersatzspieler nach dem Spiel zugaben, dass der Ball drin war, half dann natürlich auch nicht mehr.
Dies war allerdings auch die einzige Gütersloher Torchance in dem Spiel. Weil auch Leipzig nicht viel mehr offensiv zu bieten hatte, war das 0:0 ein gerechtes Ergebnis. Die einzige erwähnenswerte Leipziger Chance vereitelte Lisa Gebhard als Torhüterin Anja Berger überlupft wurde. Immerhin gibt dieser Punkt, mit dem man im Spiel gegen Leipzig nicht unbedingt planen konnte, ein etwas größeres Polster auf die Abstiegsränge. Am spielfreien Wochenende gilt es nun Kraft zu tanken für die kommenden Aufgaben.

Gütersloh: Berger – Szopieray (84 Bunte), Gessat, Gebhard (66 Bentkämper), Widowski – Hackmann, Hermes, Schmücker, Barwinsky – Claaßen, Buller

Leipzig: Schumann – Krengel, Herrmann, Möttig, Schneider (80 Streubel), Thieme, Heller, Wutzler, Nyembo, Blum (46 Freitag), Rademacher

Schiedsrichterin: Klauß (Mülheim) 
Gelbe Karten: Bentkämper – Thieme, Heller