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FSV empfängt die Kieler Störche

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:06 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 06.09.2010, 06:11 von Fsv Redakteur ]
04.03.2010: Nun soll es klappen. Vorbehaltlich dessen, dass ein neuerlicher Wintereinbruch nicht wieder einer Austragung einen Strich durch die Rechnung macht, geht es endlich wieder im Heidewaldstadion auf Punktejagd. Am Sonntag um 14 Uhr empfängt der FSV Gütersloh die Mannschaft von Holstein Kiel.
Personell sieht es dabei beim FSV weiterhin gut aus. Lisa Gebhard und Nina Claaßen waren mit Grippe angeschlagen, werden aber zum Wochenende zurückerwartet. Unter der Woche wurde ein Testspiel gegen eine C-Jugend Landesliga Mannschaft ausgetragen und sich achtbar aus der Affäre gezogen. Trainerin Christina Krüger war zufrieden mit der Leistung ihres Teams und arbeitete an der taktischen Flexibilität.
Die könnte bereits am Sonntag gefragt sein, denn so richtig weiß man nicht, was einen bei den Norddeutschen erwartet. Die seit 2005 fest und eigentlich immer sicher zur 2. Bundesliga zählenden Kieler legten eine verkorkste Hinserie vor und befanden sich zur Winterpause mit ganzen acht Punkten auf einem Abstiegsplatz wieder.
Vor allem die Defensive bereitet Kopfzerbrechen. In den letzten Spielzeiten standen die Kieler sicher und hatten ihre Probleme im Vorwärtsgang. In dieser Saison gab es zwei torlose Unentschieden, einen 4:1 Sieg in Hohen Neuendorf – und in jedem anderem Spiel setzte es mindestens drei Gegentore.
Dabei galten die Kieler lange Zeit als Angstgegner der Gütersloher. Die ersten fünf Vergleiche konnten die Ostwestfalen nicht gewinnen, aber seitdem ist der Bann gebrochen. Die letzten vier Spiele gingen an die Gütersloher. Im Hinspiel gelang dem FSV ein 4:1 Erfolg.
Über ein ähnliches Erfolgserlebnis würde sich Christina Krüger auch diesmal freuen, die sich gerne daran zurück erinnert, dass die Hinserie ebenfalls zwei Niederlagen begann und in Kiel die Wende geschafft wurde. Ganz so dramatisch wie nach dem Fehlstart ist die aktuelle Situation zwar nicht, aber ruhiges Fahrwasser nach einem Dreier würden den Güterslohern gut zu Gesicht stehen. „Noch ist ein Sieg zwar nicht Pflicht“, weiß Krüger, „aber ich erwarte schon, dass wir die drei Punkte zuhause behalten.“