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Doppeltes Westfalenderby in Wattenscheid

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:12 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 06.09.2010, 06:13 von Fsv Redakteur ]
12.03.2010: Ein Wiedersehen mit alten Bekannten gibt es am Sonntag bei der Zweitligabegegnung zwischen der SG Wattenscheid 09 und dem FSV Gütersloh 2009. Während die Begegnung in der Vergangenheit oft ein Spitzenspiel war, findet die Partie diesmal unter anderen Vorzeichen statt. Die Gütersloher wollen im Mittelfeld den frühzeitigen Klassenerhalt sichern, während Wattenscheid als Schlusslicht dringend jeden Punkt für den Ligaverbleib benötigt.
Angestoßen werden soll die Begegnung am Sonntag um 14 Uhr auf jeden Fall, die Frage ist nur wo. Angesetzt wurde das Spiel für das Lohrheidestadion, aber aufgrund der Witterungsverhältnisse droht eine Verlegung auf den Kunstrasenplatz an der Bochumer Straße. Mit großartiger Matchpraxis sind beide Teams nicht ausgestattet. Vor drei Wochen gingen die einzigen Rückrundenspiele über die Runden und beide Teams mussten klare Heimniederlagen einstecken. Die Gütersloher verloren 0:3 gegen Magdeburg, die Wattenscheider sogar mit 1:6 gegen Potsdam II
Trainerin Christina Krüger sieht die vielen Absagen entspannt. „Beide Teams müssen wieder neu rein finden, das ist für keinen ein Vorteil.“ Personell sieht es recht gut aus im Lager ihrer Mannschaft. Kristina Gessat und Leonie Bentkämper mussten krankheitsbedingt kürzer treten, werden aber für das Spiel zurückerwartet. Zudem wird sich noch zeigen, welcher der Youngster in welchem Team aufläuft, denn bereits um 11 Uhr findet sozusagen als Vorspiel die Begegnung der B-Juniorinnen Regionalliga zwischen den beiden Teams statt. In welchem Spiel Nina Claaßen und Anabel Jäger auflaufen, wird kurzfristig entschieden.
Während die Gütersloh bei einem Sieg relativ entspannt in der Tabelle nach unten schauen können, ist die Situation in Wattenscheid erheblich prekärer. Mit sieben Punkten aus 13 Spielen sind die 09er Schlusslicht, haben dabei allerdings nur einen Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz. Was die Sache für Trainer Jörg Amthor nicht leichter macht, sind zwei Abgänge in der Winterpause. Laura Hoffmann spielt nun in der Bundesliga für die SG Essen-Schönebeck, während Sara Doorsoun-Khajeh für den SC Bad Neuenahr ihre Fußballschuhe schnürt. Vor einer leichten Aufgabe warnt allerdings Christina Krüger: „Betrachtet man den Tabellenstand müssen wir die Punkte holen. Larifari ist aber verboten, sonst lassen wir die Zähler liegen.“