Gelungener Start in die Regionalliga Saison

veröffentlicht um 06.09.2010, 07:36 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 10.09.2010, 06:17 von Fsv Redakteur ]

01.03.2010: Mit einem 7-0 (2-0) Erfolg gegen den Nachwuchs des Bundesligisten SG Essen - Schönebeck starteten unsere B-Juniorinnen Mädels in die neu gegründete Regionalliga Saison.
Die FSV Mädels nahmen von Beginn an das Heft in die Hand, jedoch haperte es an der Chancenauswertung. Zweimal Magull, Gerhardt und Jäger vergaben nahezu 100% Chancen zur Führung. Somit musste man sich bis zur 33. Minute gedulden ehe Meierfrankenfeld endlich die 1-0 Führung für den FSV schoss. In der 38. Minute erhöhte dann Magull zum 2-0 Pausenstand. 
In Halbzeit zwei ein unverändertes Bild. In der 50. Minute fiel durch ein Eigentor das 3-0. Dann kam der Auftritt von Lina Magull, die durch weitere vier Tore (61., 70., 76., 80.) das Ergebnis auf 7-0 hochschraubte.
Alles in allem ein verdienter Erfolg der noch leicht höher hätte ausfallen können. Trotz der eher schlechten Vorbereitung durch die Wetterverhältnisse zeigte unsere B-Juniorinnen eine gute geschlossene Mannschaftsleistung auf die man aufbauen kann. 
Am nächsten Samstag steigt dann um 13:00 Uhr im Sportzentrum Ost das Spitzenspiel gegen den FCR Duisburg die Ihr Auftaktspiel mit 4-0 gegen die SG Lütgendortmund gewinnen konnten.
FSV Gütersloh: Schloemann – Meierfrankenfeld, Tomkel, Labis (60. Sunderkötter), Paul, - Wohlgemuth (55. Hunt), Brilka (67. Freitag) Gerhardt - Magull, Jäger, Claassen

Vocke verhindert Blamage (Quelle: nw-news.de)

veröffentlicht um 06.09.2010, 07:20 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 10.09.2010, 06:14 von Fsv Redakteur ]

30.03.2010: "Gütersloh (cab). Mit einem Doppelpack hat Christina Vocke die Regionalligafußballerinnen des FSV Gütersloh II vor einer großen Blamage bewahrt. Ansonsten wollte Trainer Daniel Lubsch über den 2:1-Erfolg beim Tabellenletzten SV Benhausen lieber den Mantel des Schweigens hüllen." (mehr)

Gerechte Nullnummer durch ungerechte Fehlentscheidung

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:33 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 06.09.2010, 06:34 von Fsv Redakteur ]

25.03.2010: Das Geschehen beim 0:0 zwischen dem FSV Gütersloh und Lok Leipzig kann nahezu auf eine Szene herunter gebrochen werden. In der 77. Spielminute passt Lok-Verteidigerin Katharina Freitag den Ball unbedrängt von der Mittellinie zurück zur Torhüterin Sandra Schumann. Der rutscht die Kugel durch, die langsam Richtung und sehr deutlich über die Torlinie rollt, ehe die Torhüterin das Leder raus bugsiert. Die Gütersloher Spielerinnen und die Zuschauer jubeln, doch das Tor wird nicht gegeben. Schiedsrichterin Monique Klauß verließ sich auf ihre Assistentin, die zum einen schlecht postiert war und zum anderen auch nicht sah, was alle anderen im Stadion sahen. Dass sowohl Torhüterin wie auch die Leipziger Ersatzspieler nach dem Spiel zugaben, dass der Ball drin war, half dann natürlich auch nicht mehr.
Dies war allerdings auch die einzige Gütersloher Torchance in dem Spiel. Weil auch Leipzig nicht viel mehr offensiv zu bieten hatte, war das 0:0 ein gerechtes Ergebnis. Die einzige erwähnenswerte Leipziger Chance vereitelte Lisa Gebhard als Torhüterin Anja Berger überlupft wurde. Immerhin gibt dieser Punkt, mit dem man im Spiel gegen Leipzig nicht unbedingt planen konnte, ein etwas größeres Polster auf die Abstiegsränge. Am spielfreien Wochenende gilt es nun Kraft zu tanken für die kommenden Aufgaben.

Gütersloh: Berger – Szopieray (84 Bunte), Gessat, Gebhard (66 Bentkämper), Widowski – Hackmann, Hermes, Schmücker, Barwinsky – Claaßen, Buller

Leipzig: Schumann – Krengel, Herrmann, Möttig, Schneider (80 Streubel), Thieme, Heller, Wutzler, Nyembo, Blum (46 Freitag), Rademacher

Schiedsrichterin: Klauß (Mülheim) 
Gelbe Karten: Bentkämper – Thieme, Heller

Drei Spielerinnen aus dem FSV Gütersloh zur EM-Qualifikation

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:32 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 10.09.2010, 06:29 von Fsv Redakteur ]

23.03.2010: Aus dem U17 Kader werden Annabel Jäger und Lina Magull in Österreich und aus dem U15 Kader Dana Gerhardt in den Niederladen in der EM-Qualifikation zum Einsatz kommen.

VW-Cup: C-Juniorinnen vom FSV wieder in der Endrunde in Wolfsburg

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:28 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 10.09.2010, 06:22 von Fsv Redakteur ]

22.03.2010: Durch einen Gütersloher 3:0 Arbeitssieg im Qualifaktionsfinale der Region Mitte gegen den hessischen Vertreter SG Immichenhain/Ottrau, erreichten unsere Mädchen wieder einmal die Endrunde in Wolfsburg vom 16.-19.04.2010. 
Auf dem schwerbespielbaren Rasenplatz in Ottrau mußten unsere Mädchen von Beginn an alles geben, um die zwar jüngeren aber dennoch starken Ottrauer Mädchen von unserem Tor fernzuhalten. Schließlich verfolgten mehr als 200 Zuschauer zeitweise lautstark dieses wichtige Qualifiktionsspiel um den Einzug in die Endrunde. 
Unsere Mädchen spielten und kämpften unbeeindruckt von diese stattlichen Kulisse ihren Gegner nieder und kamen schon nach 10 Minuten zur 1:0 Führung durch Merle Liedmeier nach einer Ecke von Laureen Brilka. Hinten ließen unsere Mädchen nichts anbrennen, so dass die Ottrauer Stürmerinnen immer wieder von unseren Mädchen erfolgreich abgefangen wurden. Wieder auf Zuspiel von Laureen Brilka erhöhte Merle Liedmeier zum 2:0 Pausenstand, der den Gastgebern noch schmeichelte,denn Merle Liedmeier und Laureen Brilka scheiterten jeweils am Innenpfosten. 
Die zweite Hälfte glich der Ersten, unsere Gütersloher Mädchen waren zwar Spiel- und Feldüberlegen, doch die Ottrauer Mädchen versuchten immer wieder über Konter gefährlich vor unser Tor zu kommen. Nicht auszudenken was bei diesem Spielstand ein Gegentor ausgelöst hätte. 15 Minuten vor Abpfiff erlöste uns Merle Liedmeier mit Ihrem Solo, indem Sie von der Außenlinie den Torhüter überlistete und eine Ottrauer Abwehrspielerin anschoss, die den Ball nur noch ins eigene Tor lenken konnte.
Sehr zufrieden zeigte sich dann zum Schluß der Gütersloher Trainer, der seiner Mannschaft nach Ende der ersten englischen Woche dieser Rückrunde ein großes Lob aussprach, denn in Ottrau vor so vielen Zuschaúern und auf einem so schwer bespielbaren Rasen muß man erst einmal gewinnen. 
Es spielten: Karina Fiene, Lisanne Kleygrewe, Franziska Weißhaar, Laura Martinschledde, Josephine Giard, Pauline Brandis, Sophie Henkenherm, Laureen Brilka und Merle Liedmeier. Katharina Hunt konnte leider verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden.

1:0 Sieg in Finnentrop

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:26 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 10.09.2010, 06:14 von Fsv Redakteur ]

22.03.2010: Im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde ging es für unser Perpektivteam gegen das Hochsauerlandteam aus Finnentrop.
Auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz brauchte unsere Mannschaft einige Minuten um ins Spiel zu kommen. Die Finnentroper agierten hauptsächlich mit lang aus der Abwehr geschlagenen Bälle um unsere gut stehende Abwehr auszuhebeln.
Bis auf einen Wahnschuss in der 10. Minute, bei dem unser Team wachgerüttelt worden ist, passierte vor dem FSV Tor in der 1. Halbzeit nahe zu nichts mehr.
Umso länger das Spiel dauert, desto besser wurde das Kurzpassspiel unseres Teams.
Es dauerte allerdings bis zur 30. Minute bis Vanessa Otte nach schönem Zuspiel von Christina Vocke das 1:0 vollendete. In der verbleiben Zeit versuchte das Team nachzulegen, scheiterte aber an der Abwehrmauer der Finnentroper.
In der zweiten Halbzeit wurden die Gastgeber stärker und rannte immer
wieder auf das FSV Tor zu. Mit einigen guten Paraden hielt jedoch die gut aufgelegte Julia Berg das FSV Team auf der Siegerstraße. 
Auf der Gegenseite vergaben die eingewechselten Wiebke Papendick und Nadja Rubzov Großchancen zum erlösenden 2:0.
Aufgrund der schlechten Chancenverwertung war es am Ende ein glücklicher, 
aber verdienter Sieg gegen eine kampstarke Finnentroper Mannschaft.

Gütersloh: Berg – Hüwe, Heihoff ( 65. Rubzov ), Heidenreich, Hillebrenner, Otte – Rudat (70. Papendick), Hanhues, Happe – Vocke (88. Özdemir), Bunte

Niederlage im Derby trotz guter Leistung

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:23 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 06.09.2010, 06:24 von Fsv Redakteur ]

21.03.2010: Verloren und trotzdem zufrieden – auch das kann schon mal vorkommen. So auch heute beim 2:4 (1:0) im Ostwestfalenderby zwischen dem FSV und dem Herforder SV. Zwar war man mit der Einstellung gestartet, dass man gegen den ungeschlagenen Tabellenführer punkten wollte, doch durch einen überzeugenden Auftritt zeigte sich Trainerin Christina Krüger trotz der Niederlage im Anschluss zufrieden.
Um dies zu erreichen, stellte sie ihre Mannschaft um. Die offensive Mittelfeldspielerin Kristina Gessat fand sich als Innenverteidigerin wieder, Stürmerin Anabel Jäger spielte in der Rechtsverteidigung, Linksverteidigerin Nina Claaßen spielte als Stürmerin, ebenso wie die rechte Mittelfeldspielerin Kira Buller. Diese Maßnahmen fruchteten, Gessat erwies sich sogar als treffsicher von der Defensivposition aus.
Sie hatte im Grunde auch die einzige Chance des ersten Durchgangs. Herford kam im ersten Durchgang überhaupt nicht klar und erspielte sich keine Torszene. Auf der anderen Seite Freistoß für Gütersloh, Nina Göking postiert noch ihre Mauer – und Kristina Gessat schießt einfach mal gedankenschnell ins Netz zur Pausenführung, ein Spiegelbild der ersten Hälfte.
Nach dem Seitenwechsel sah es zunächst noch gut aus, doch in der 51. Minute fiel der Ausgleich als Steffi Emming bei einem weiten Ball von Jennifer Ninaus nicht an den Ball kam und so Marie Pollmann einnetzen konnte. Fünf Minuten später dann die Gästeführung per Elfmeter als Kristina Gessat Ninaus zu Fall brachte und Marie Pollmann den fälligen Strafstoß verwandelte. Jetzt kam für die Gütersloher auch noch Pech hinzu als Anabel Jäger einen Ball gegen die Latte setzte.
Mitte des zweiten Durchgangs erhöhte die im zweiten Durchgang überragende Jennifer Ninaus selbst auf 3:1 bei einer Kopie des ersten Tores, ehe sie auch noch nach einer Ecke das 4:1 markierte. Die Gütersloher steckten denn noch nicht auf, hatten erneut Pech als Marina Hermes die Latte traf. Im Anschluss an eine Ecke konnte der FSV dann aber nochmal verkürzen – am Tag der doppelten Torschützen war es Kristina Gessat, die erneut traf.
Unterm Strich steht eine Niederlage gegen effiziente Herforder, die mit ihrer individuellen offensiven Klasse keine Torchance ausließen. Mit dieser Leistung sollte unter der Woche etwas gegen Lok Leipzig möglich sein, die ihrerseits mit 3:1 gegen Werder Bremen gewannen. Das Spiel findet am Mittwoch bereits um 16 Uhr im Heidewaldstadion statt.

Gütersloh: Emming – Jäger, Gessat, Gebhard, Widowski – Hackmann, Schmücker, Hermes, Barwinsky (80. Szopieray) - Claaßen, Buller

Herford: Göking – Hansmeier, Schlottmann (60. Deilmann), Lenz, Schulte – Rolfs, Nolte, Mittendorf, Laue (82 Ernst) – Ninaus, Pollmann

Tore: 1:0 Gessat (38), 1:1 Pollmann (51), 1:2 Pollmann (56 Foulelfmeter), 1:3 Ninaus (65), 1:4 Ninaus (74), 2:4 Gessat (89)

Gelbe Karten: Claaßen, Hackmann – Mittendorf, Laue, Nolte

Pressekonferenz vorm Derby

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:18 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 06.09.2010, 06:22 von Fsv Redakteur ]

19.03.2010: Mit einer gemeinsamen Pressekonferenz im Holiday Inn Express in Gütersloh haben der FSV und der Herforder SV die Derbyzeit am Donnerstagabend eingeläutet. Trainerin Tanja Schulte sowie Vorsitzende Birgit Schmidt vom Herforder SV, sowie Co-Trainer Daniel Lubsch und Geschäftsführer Michael Horstkötter stellten sich den Fragen von Moderator Olaf Goldbecker sowie der Pressevertreter.
Tanja Schulte stritt die Favoritenrolle für das Derby nicht ab, warnte aber auch davor, dass ihre Mannschaft nach langer Spielpause erst wieder in den Tritt kommen muss. In diesem Jahr konnten die Herforder erst ein Spiel austragen und das endete mit den ersten Verlustpunkten dieser Saison in Leipzig. Schulte erwartet eine defensiv ausgerichtete Gütersloher Mannschaft, gegen die sie den „Heidewald-Fluch“ beenden will, denn noch nie gewann Herford im Gütersloher Vorzeigstadion.
Lubsch bestätigte gleich die defensive Ausrichtung seines Teams. „Herford hat seine Schwachstelle in der Defensive. Um die aber aufzudecken, müssten wir selber unsere Abwehr lockern, was wiederum Herfords Offensive in die Karten spielt. Wir können nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung fighten und dagegenhalten. Das erwarte ich auch als Wiedergutmachung für die letzten Leistungen.“
Dass im Herforder Lager bereits für die Bundesliga geplant wird, gab Birgit Schmidt zögernd zu. Nachdem zunächst noch die Rechenspiele bemüht wurden, gestand man ein, dass nach dem verpatzten Gerstener Rückrundenstart eigentlich nichts mehr schief gehen kann. Das Gegenbild spielt sich momentan beim FSV Gütersloh ab, wo angesichts des auf sechs Punkte geschmolzenen Polsters auf den Relegationsplatz leichte Sorgenfalten nicht verhehlt werden. Bei den Planungen auf die neue Saison spielt das keine Rolle, bekräftigte Michael Horstkötter, der sich dabei sehr wohl bewusst ist, dass die nächsten beiden Spiele gegen Herford und Leipzig eher nicht punkteträchtig sind.
Für das Wochenende wünscht sich Daniel Lubsch einen beherzten Fight seines Teams. „Mit einem 0:0 wären wir zufrieden. Gegen ein 4:4 hätten wir auch nichts, aber die Wahrscheinlichkeit für ein 0:0 ist höher“. Michael Horstkötter beschwor unterdessen das Glück: „Wir brauchen mal wieder ein schmutziges Erfolgserlebnis. Zuletzt war viel Pech im Spiel, da kam alles zusammen. Irgendwie müssen wir mal ein 1:0 durchbringen oder ein glückliches 1:1 erzielen.“

Überzeugender Sieg der C-Juniorinnen

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:17 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 10.09.2010, 06:23 von Fsv Redakteur ]

19.03.2010: FSV Gütersloh - FC Kaunitz 4:1 
Unsere C-Juniorinnen sind gut aus der langen Winterpause herausgekommen und konnten trotz zahlreicher Ausfälle einen überzeugenden Sieg gegen Kaunitz herausspielen. Die Kaunitzer Junioren überzeugten Anfangs durch Ihre körperliche Überlegenheit und kamen zu einigen gefährlichen Situationen vor dem Gütersloher Tor. Doch unsere gut aufgelegte Torfrau Karina Fiene hielt was zu halten war. Kaunitz machte im gesamten Spielverlauf einfach zu wenig aus Ihren Torchancen.
Die Mädchen legten nach der Anfangsperiode schnell Ihren Respekt vor der körperlichen Überlegenheit ab und kamen durch schnellen Kombinationsfußball ebenfalls zu Ihren Chnacen. Eine schön vorgetragenen Kombination nutzte Pauline Brandis und schloss diese mit einer sehenswerten Einzelaktion vor dem Strafraum zur Gütersloher Pausenführung ab.
Mit dieser 1:0 Führung im Rücken spielten unsere Mädchen in der 2. Halbzeit noch stärker auf und kamen verdient durch die gerade eingewechselte Kim Breulmann auf schöner Vorlage von Pauline Brandis zum 2:0. 
Kaunitz hatte zwar immer wieder Torchancen und kam schließlich durch eine Ecke zum Anschlußtreffer, doch unsere Mädchen spielten unbeeindruckt Ihre technischen Fähigkeiten weiter aus und kamen verdient zum 3:1 durch Kim Breulmann, die von Franziska Weißhaar mustergültig bedient wurde. Die Kaunitzer ließen nun nach und unsere Mädchen drehten weiter auf, so daß Laura Liedmeier sogar auf 4:1 erhöhte und Franziska Weißhaar mit einem fullminanten Lattenschuß fast noch das fünfte Tor erzielte. 
Ein großes Kompliment konnten sich die Spielerinnen nach dem Spiel von Ihrem Trainer abholen, der alle Manschaftsteile insbesondere auch die starke Defensivabteilung lobte. Die zahlreichen Zuschauer waren sich nach dem Spiel einig, ein tolles schnelles und kampfbetontes Spiel gesehen zu haben mit einem verdienten Sieger.

Pleite in Wattenscheid folgt Blick nach unten

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:13 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 29.11.2010, 01:21 von Fsv Redakteur ]

15.03.2010: Mit einer bitteren 1:2 (0:1) Niederlage endete das Westfalenderby des 15. Spieltags bei der SG Wattenscheid 09. Der Abstand auf den Relegationsplatz, den nun der heutige Gegner belegt, ist damit auf sechs Punkte geschrumpft.
In den ersten zwanzig Minuten begann das Spiel noch in Ordnung, die Gütersloher waren überlegen und kamen durch Biggi Schmücker auch zur ersten Chance. Danach verlor der FSV den Faden. Gegen die kampfstarken Wattenscheider nahmen die FSV-Mädels den Fight nicht an und verloren so zunehmend an ihrer Überlegenheit. Kurz vor der Pause resultierte daraus mit der ersten richtigen Torschuss das 1:0 für die Gastgeber durch Katharina Rogalla.
Nach dem Seitenwechsel beorderte Trainerin Christian Krüger Kerstin Stegemann weiter nach vorne und erreichte damit auch wieder eine Feldüberlegenheit, die aber nicht zwingend genug war. Mitte der zweiten Hälfte blieb ein Pfiff nach Foul an Stegemann aus, Wattenscheid fuhr den Konter und erhöhte durch Lisa Quast auf 2:0. Wenige Minuten später allerdings wieder Hoffnung für Gütersloh. Kristina Gessat wurde im Strafraum und bekam den Elfmeter zugesprochen. Im ersten Anlauf scheiterte sie selbst an der Torhüterin, den Nachschuss brachte sie allerdings im Netz unter.
Nun drängten die Gütersloher auf den Ausgleich. Der eingewechselten Angelika Widowski bot sich die erste Möglichkeit, deren Schuss von der Torhüterin frei gelassen wurde, jedoch keine Gütersloherin zum Abstauber in der Nähe stand. Pech hatte wenig später Annabel Jäger mit einem Pfostentreffer.
So blieb es bei der unglücklichen 1:2 Niederlage, die den Blick nach unten richten lässt. Am nächsten Sonntag kommt es im Heidewaldstadion zum Derby gegen den Herforder SV. „Vielleicht hilft es uns, dass wir als Außenseiter in die nächsten Partien gehen“, hofft Christina Krüger auf einen psychologischen Effekt der veränderten Situation.
Bereits am Vormittag unterlag das Team der B-Juniorinnen Regionalliga dem gleichen Gegner mit dem gleichen Ergebnis.

SG Wattenscheid 09: Kellotat – Schröder, Bolle, Diekmann (63 Heidrich), Kill, Quast, Deyke, Angrick, van den Berg, Rogalla, Kocakaya (79 Wagner)

FSV Gütersloh 2009: Emming – Hackmann (76 Szopieray), Gebhard, Stegemann, Posdorfer - Barwinsky (55 Widowski), Hermes, Gessat, Buller – Jäger, Schmücker

Tore: 1:0 Rogalla (40), 2:0 Quast (67), 2:1 Gessat (73)

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