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Lok Leipzig zu Gast in Gütersloh

veröffentlicht um 06.09.2010, 06:03 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 06.09.2010, 06:08 von Fsv Redakteur ]
25.02.2010: Die Zeichen steht gut dafür, dass am Sonntag in Gütersloh Zweitligafußball gespielt werden kann – und zwar auf Rasen. Nach aktuellem Stand findet die Begegnung zwischen dem FSV Gütersloh und dem 1.FC Lokomotive Leipzig im nunmehr dritten Anlauf um 11 Uhr im Heidewaldstadion statt, wenn nicht noch größere Regenfälle den Rasen unbespielbar machen.
Personell kann Trainerin Christina Krüger aus dem Vollen schöpfen. Wie immer findet die Absprache mit Kerstin Stegemann kurzfristig statt. Kristina Gessat kehrt hingegen rechtzeitig vom Turnier der U20 Nationalmannschaft aus La Manga zurück. Die sprunghaft gestiegenen Temperaturen machen auch wieder Training auf grünem Rasen möglich. Unter der Woche weilten fünf Spielerinnen bei der Westfalenauswahl, aber alle sind ohne Blessuren zurückgekehrt. Keine bessere Auf-, aber eine bessere Einstellung ist im Vergleich zum Spiel gegen Magdeburg notwendig, wenn man gegen Leipzig punkten will. „Ich schätze Leipzig stark ein, aber die Leistung gegen Magdeburg sehe ich als Ausrutscher an“, ist Krüger optimistisch, dass ihre Schützlinge wieder in die Spur zurückfinden.
Die Gäste von Lok Leipzig sind hingegen schwer einzuschätzen. Am vergangenen Wochenende trennte man sich vom Herforder SV mit 1:1 und brachte den Ostwestfalen damit die ersten Punktverluste der Saison bei. Eigentlich wollten die Leipziger aber ein ernsteres Wort an der Tabellenspitze mitsprechen als sie dies aktuell der Fall ist. Zwar mit einem Nachholspiel in der Hinterhand, aber mit 15 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer wollte man sich zur Mitte der Saison sicher nicht sehen. Konsequenz war, dass man kurz vorm Rückrundenstart Trainer Sven Thoß entließ und vorübergehend von Co-Trainer Michael Meyer ersetzt wurde.
In Gütersloh hat man keine allzu guten Erinnerungen an die Sachsen, denn bei allen drei Partien in der Heimat lieferte man brav die Punkte nach Leipzig ab, wohingegen sich die Auswärtsbilanz erheblich besser liest. Nicht nur deshalb weiß Christina Krüger „Wir gehen natürlich in die Begegnung, um zu gewinnen, aber wenn wir am Ende mit einem Punkt herauskommen, können wir damit auch leben.“