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Bericht zum Hallenmasters in Hildesheim

veröffentlicht um 06.09.2010, 07:40 von Sven Guttmann   [ aktualisiert 10.09.2010, 06:19 von Fsv Redakteur ]
07.02.2010: Mit der Aufgabe „Bring den Pokal mit nach Gütersloh“ (Michael H., Carsten B.) wurde ich als Jugendleiter zum „PSV Grün Weiß Hildesheim“ geschickt. Da mir das Risiko zu groß war, alleine Schuld beim Scheitern zu haben, habe ich gleich unsere Jugendgeschäftsführerin Andrea Lüdtke mitgenommen. Doch damit nicht genug, auch Katharina Westermann und Nadine Austmeyer (beide Perspektivteam) haben wir kurzer Hand noch per Zug nach Hildesheim „eingeflogen“. Jetzt fehlt nur noch das Team auf dem Platz, kein Problem, denn es sind ja genügend Mädchen da. Also auf geht´s: In unserer Gruppe waren Neubrandenburg, St. Pauli und Aumund-Vegesack. Um in die Hauptrunde zu gelangen mussten wir mindestens Gruppen 3. werden.
Unser erster Gegner war gleich St. Pauli, die wir aber mit 1:0 besiegt haben, der Start war also geglückt, nur das mit dem blockweise Wechselngestaltete sich , wegen der langen Halle, etwas schwierig. Eine kurze Besprechung im Betreuerteam ergab, dass nun Pärchenweise gewechselt wird.
Das hat dann auch im zweiten Spiel gegen Neubrandenburg so gut geklappt, das wir mit 2:0 gewonnen haben und das System für die restlichen Spiele beibehielten.
Im dritten und letzten Gruppenspiel ging es dann gegen Aumund-Vegesack. Auch dieses Spiel gewannen wir mit 2:0. Upps, da waren wir als Gruppenerster schon in der Hauptrunde, und das Ganze ohne Gegentor.
In der Runde erwarteten uns dann Hertha 03 Berlin, Heidekraut Andervenne, SVG Göttingen und der Gastgeber Hildesheim. Um in das Finale einzuziehen muss man 1. in der Gruppe werden, da die drei Gruppenersten gegeneinander Spielen und somit den Turniersieger ermitteln.
Nach einem schönen Abendessen spielten wir dann gegen Berlin und gewannen mit 1:0.
Der Sonntag begann um 8:30 mit einem 1:0 Sieg gegen Heidekraut Andervenne sehr gut für uns, obwohl die Mädels später zum Frühstück kamen als abgesprochen. 
Im zweiten Spiel ging es dann gegen den Gastgeber aus Hildesheim, der dann unser einzigstes Gegentor erzielte, dennoch spielten wir 1:1.
Als letzter Gegner kam dann Göttingen, gegen die wir gewinnen mussten. Das klappte aber nicht ganz und wir spielten 0:0.
Nach einigem Rechnen und hektischen Minuten kam die Gewissheit, dass wir 8 Punkte hatten und die anderen Mannschaften alle weniger. Das hieß FINALE!
Dort kam der Vorjahressieger Hamburger SV und FFC Oldesloe.
Auch im Spiel gegen den HSV blieben wir ohne Gegentor, doch leider trafen auch wir des Gegners Maschen nicht.
In der zweiten Partie spielten dann der Hamburger SV gegen FFC Oldesloe, diese Partie ging mit 2:0 an die Hamburger. Somit hieß es für uns, dass wir in der dritten und letzten Partie des 21. Hallenmaster in Hildesheim gegen Oldesloe 3:0 gewinnen mussten um das Turnier zu gewinnen. Also Mädels:“ Alles geben“. Die Uhr lief immer weiter, doch Oldesloe bekam dank Karina keinen Ball bei uns über die Linie, aber auch auf der Gegenseite zappelte das Netz nicht. Am Ende ging diese Partie auch mit 0:0 zu Ende. Somit hatte der Hamburger SV das Turnier gewonnen und wir erreichten einen guten 2.Platz, womit am Anfang wohl keiner gerechnet hatte.
Glückwunsch an das Team. Mit einer super Leistung aller Mädels, wobei keiner hervorgehoben werden kann, da alle an ihre Grenzen gegangen sind und auch gegen körperlich stärkere Gegner nie einen Ball verloren gegeben haben.
Fazit: 
1 Gegentor und kein Spiel verloren, Katha und Nadine haben einen guten Einstand gegeben und Andrea hat am Rand bei jedem Spiel „mitgespielt“, als stände sie auf dem Platz. 
Den Pokal nehmen wir dann nächstes Jahr mit, seid nicht traurig lieber Michael + Carsten.                                                                                                                  Foto: Privat
Das Team:
Foto: Privat
Karina Fiene, Lisanne Kleygrewe, Caroline Flören, Josephine Giard, Laura Martinschledde, Lilli Speer, Svenja Freitag, Anna-Lisa Sunderkötter, Rebecca Fähdrich, Jessica Giesselmann, Alissa Ebert, Alina Wohlgemuth

Foto: Privat