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1.Mannschaft | Feuerwerk im letzten Spiel bringt Platz vier

veröffentlicht um 30.05.2015, 04:05 von Fsv Redakteur   [ aktualisiert: 30.05.2015, 04:06 ]
25.05.2015: "Gütersloh. In den obligatorischen Mannschaftskreis vor dem Anpfiff des letzten Saisonspiels bei Union Berlin baten die Zweitligafußballerinnen des FSV Gütersloh gestern ausnahmsweise auch das Trainerteam hinzu. Kapitänin Marina Hermes appellierte in ihrer kurzen Einschwörung, den nach zwei Jahren ausscheidenden Coach Ralf Lietz erfolgreich zu verabschieden. Alle Spielerinnen applaudierten - und hielten Wort. Sogar mehr als das: Mit dem 10:3-Erfolg bei dem als direkter Absteiger feststehenden "Eisernen Ladies" feierte der FSV den höchsten Zweitligasieg in den 44 Punktspielen unter Führung von Ralf Lietz.

Dadurch verbesserten sich die Gütersloherinnen (43 Punkte) im Finale noch auf den 4. Tabellenplatz, weil der SV Meppen (42) nicht über ein 2:2 gegen Wolfsburg II hinauskam. Fast hätte der FSV sogar auf Rang drei gefinisht. Dank des 2:2-Ausgleichs in der 92. Minute gegen den VfL Bochum rettete die Reserve von Turbine Potsdam, die der FSV im Torverhältnis knapp überholt hatte, den Vorsprung von einem Punkt. "Vierter ist auch ein toller Platz", lautete das hoch zufriedene Statement von Ralf Lietz, der in seiner ersten Saison Fünfter geworden war.

Auf dem Platz waren die Gütersloherinnen innerhalb von 25 Minuten mit 3:0 in Führung gegangen. Sie hatten dann aber das Gas rausgenommen, weswegen die Berlinerinnen vor der Pause auf 1:3 (38.) und danach auf 2:3 (51.) herankamen und Morgenluft witterten. Alle Treffer waren für Torhüterin Marie Berwinkel-Kottmann, die in ihrem letzten Spiel für den FSV zu ihrem ersten Zweitligaeinsatz in dieser Saison kam, unhaltbar.

"Dann sind unsere Mädels aber aus ihrer Lethargie erwacht und haben ein Feuerwerk abgebrannt", fasste Lietz den weiteren Spielverlauf zusammen. Mit mindestens vier Treffern verabschiedete sich dabei Nina Ehegötz. Manche schreiben der zum Bundesligisten 1. FC Köln wechselnden Stürmerin auch das Tor zum 3:10-Endstand zu, das im offiziellen Spielbericht allerdings als Berliner Eigentor deklariert ist.

FSV Gütersloh: Berwinkel-Kottmann - Lange, Tepe, Lückel, Kempe (62. Manteas) - Hermes, Posdorfer - Aradini (66. Theiß), Pollmann, Ehegötz - Schmücker (66. Giard).

Tore: 0:1 (2.) Ehegötz, 0:2 (13.) Ehegötz, 0:3 (25.) Hermes, 1:3 (38.) Orschmann, 2:3 (51.) Budde, 2:4 (53.) Pollmann, 2:5 (56.) Posdorfer, 2:6 (62.) Pollmann, 3:6 (65.) Budde, 3:7 (66.) Aradini, 3:8 (76.) Ehegötz, 3:9 (78.) Ehegötz, 3:10 (87.) Krüger (Eigentor)."

Quelle: nw.de
Foto: Raimund Vornbäumen