Unbenannt‎ > ‎

1.Mannschaft | FSV Gütersloh muss im DFB-Pokal einen echten Brocken aus dem Weg räumen

veröffentlicht um 20.08.2016, 05:45 von Fsv Redakteur   [ aktualisiert: 20.08.2016, 05:45 ]
20.08.2016: "Gütersloh. Der DFB-Pokal ist so etwas wie die Wohlfühlstube des FSV Gütersloh. Viermal in der siebenjährigen Vereinsgeschichte erreichten die Fußballerinnen das Viertelfinale dieses Wettbewerbs. Am Sonntag startet der Zweitligist den nächsten Anlauf. Erstmals hat es der FSV in der 1. Runde aber nicht mit einem unterklassigen Gegner zu tun. Gast in der Tönnies-Arena ist um 14 Uhr Ligakonkurrent SV Meppen.

"Da müssen wir einen echten Brocken aus dem Weg räumen", weiß Britta Hainke. Die neue Gütersloher Trainerin freut sich gleichwohl auf die Partie: "Ich finde es gut, dass wir gleich auf eine Top-Mannschaft treffen", sagt sie vor dem Duell mit letztjährigen Tabellensechsten. Sie erwartet Meppen als offensivstarkes Team, das vor allem über die Flügel angreift. Mit dem 3:2-Sieg über Bundesligist Borussia Mönchengladbach setzten die Ems- länderinnen vor einer Woche ein Ausrufezeichen.

Beflügelt vom jüngsten Turniersieg in Warendorf fühlt sich aber auch der FSV Gütersloh gut vorbereitet. "Ich kann mich über nichts beklagen. Wir haben eine gute Qualität in der Mannschaft, und auch vom Team her passt es", sagt Hainke. Geklärt wurden in dieser Woche die letzten internen Personalien: Marina Hermes wurde als Kapitänin bestätigt, Marie Pollmann bleibt Stellvertreterin. Dem Spielerrat gehören außerdem noch Birgitta Schmücker, Katrin Posdorfer und Jill Eis an.

Letztere steht wegen Rückenproblemen ebenso wie Melanie Ott (Bänderriss) am Sonntag nicht zur Verfügung. Weil ansonsten alle Spielerinnen fit sind, hat Britta Hainka die Qual der Wahl. Auf ein oder zwei Positionen bestehen zwar noch Fragezeichen, doch im Kopf hat sie die zehn Spielerinnen, die vor der zunächst gesetzten Torhüterin Alisa Ost- wald agieren werden, natürlich. Nicht in die Karten schauen lässt sich die Trainerin im Vorfeld auch, was die taktische Aufstellung angeht: "Wir haben was Neues ausprobiert und sind flexibel.""

Quelle: nw.de
Foto: Henrik Martinschledde