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1.Mannschaft | FSV Gütersloh benötigt gegen Union Berlin einen "Dreier"

veröffentlicht um 15.10.2016, 04:15 von Fsv Redakteur   [ aktualisiert: 15.10.2016, 04:16 ]
15.10.2016: "Beim FSV Gütersloh geht es in dieser Saison Schlag auf Schlag: Auf den starken Aufschlag mit dem Pokalsieg über Meppen folgten drei Tiefschläge in der Liga. Der 6:4-Erfolg in Henstedt wirkte wie ein Befreiungsschlag, doch prompt gab es den 2:6-Rückschlag im DFB-Pokal bei Arminia Bielefeld. „Das ist keine gute Situation für uns. Viele Nackenschläge können wir uns nicht mehr erlauben“, sagt Geschäftsführer Michael Horstkötter. Es ist unverkennbar: Vor dem Heimspiel des Frauenfußball-Zweitligisten am Sonntag gegen Union Berlin (11 Uhr, Tönnies-Arena) stehen die Alarmsignale auf rot.

Noch warnt Horstkötter davor, angesichts der Misserfolgsserie in Panik zu verfallen: „Wir müssen Ruhe bewahren, ein Schnellschuss hilft jetzt nicht“, sagte er in den Tagen nach Bielefeld. Sollte aber auch gegen den Aufsteiger kein Heimsieg gelingen, wäre die Krise perfekt: „Dann muss etwas passieren“, weiß auch Horstkötter. Heißt im Klartext: Britta Hainke benötigt unter normalen Umständen einen „Dreier“, um Trainerin zu bleiben.

Angesichts der eklatanten Torwartschwäche in Bielefeld hat sich das Trainerteam beim FSV darauf verständigt, einen Wechsel auf der Position vorzunehmen: Zwar ist die Knieverletzung der bisherigen Nummer 1, Alisa Ostwald, abgeklungen, doch anstelle von Wibke Westerheide wird Sarah Rolle am Sonntag zwischen den Pfosten stehen. Die 16-Jährige aus dem U17-Bundesligateam soll erstens bei hohen Bällen besser agieren und damit zweitens der Abwehr Sicherheit vermitteln. „Wir müssen ein Zeichen setzen, auch in Richtung Mannschaft“, unterstützt Michael Horstkötter diese Personalie.

Auch in der Innenverteidigung wird es einen Wechsel geben. Svenja Hörenbaum hat sich in Bielefeld das Knie verdreht und fällt aus. Für sie nimmt die aus dem Urlaub 
zurückgekehrte Lena Lückel wieder ihre angestammte Position ein. Weil auch Katrin Posdorfer wieder dabei ist, hat Hainke eine erfahrene Option mehr für die linke Außenbahn. Nach wie vor verzichten muss die Trainerin auf die verletzte Angreiferin Marie Schröder.

Während der FSV Gütersloh mit nur drei Punkten und bereits 17 Gegentoren auf dem vorletzten Tabellenplatz rangiert, hat Union Berlin (5.) schon zwei Zu-Null-Siege erreicht – gegen Schlusslicht Bramfeld (1:0) und den Drittletzten Hohen Neuendorf (3:0). Gut möglich, dass es in der Tönnies-Arena ein Wiedersehen mit der früheren FSV-Spielerin Katharina Bödeker gibt, die eine Polizeiausbildung in Oranienburg absolviert und seit einem Jahr für die „Eisernen“ spielt."

Quelle: fupa.net
Foto: Henrik Martinschledde